Wo Mieten in Großstädten noch unter 10 Euro liegen – diese Städte überraschen
Karl-Peter MöchlichenWo Mieten in Großstädten noch unter 10 Euro liegen – diese Städte überraschen
Eine neue Analyse zeigt: In mehr als der Hälfte der deutschen Großstädte liegen die Angebotsmieten noch unter 10 Euro pro Quadratmeter. Die Ergebnisse verdeutlichen die deutlichen Unterschiede bei den Wohnkosten im Land – einige Städte stechen dabei durch ihre Bezahlbarkeit hervor. Besonders Koblenz und Chemnitz gehören zu den Orten, wo Mieter deutlich weniger zahlen als in den größten Ballungsräumen.
In Koblenz beträgt die durchschnittliche Angebotsmiete 9,58 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt die Stadt auf Platz 32 im bundesweiten Vergleich, knapp über dem Landesdurchschnitt von 9,00 Euro. Eine typische 70-Quadratmeter-Wohnung kostet dort rund 671 Euro Kaltmiete. Zwar liegt der Preis etwas über dem deutschen Durchschnitt, doch bleibt Koblenz deutlich günstiger als die teuersten Großstädte, wo die Mieten im Schnitt bei 13,95 Euro pro Quadratmeter liegen.
Die Studie ergab zudem, dass in 15 Städten die Mieten unter 8,50 Euro pro Quadratmeter bleiben. Chemnitz führt als günstigste kreisfreie Stadt mit einer Durchschnittsmiete von nur 6,27 Euro. Dr. Gesa Crockford, Geschäftsführerin von ImmoScout24, betonte, dass viele kreisfreie Städte eine solide Infrastruktur mit deutlich niedrigeren Preisen als die Metropolen verbinden.
Auch der Koblenzer Mietmarkt bestätigt diesen Trend: Bestehende Wohnungen bleiben deutlich unter der 10-Euro-Marke pro Quadratmeter. Die Daten zeigen, dass Mieter außerhalb der teuersten Stadtzentren noch immer bezahlbaren Wohnraum finden können.
Der Bericht bestätigt, dass eine Reihe deutscher Städte weiterhin günstige Mieten bieten – besonders im Vergleich zu den größten Ballungsräumen. Mit Koblenz und Chemnitz als besonders preiswerten Optionen haben Mieter Alternativen, wo die Wohnkosten tragbar bleiben. Diese Städte vereinen niedrigere Preise mit guter Infrastruktur und Lebensqualität.






