15 May 2026, 22:34

Bergisch Gladbach plant Renaturierung der Strunde auf Zanders-Gelände mit Bundesförderung

Grüner Rasen mit einem Fluss, Bäumen, einem Gebäude in der Nähe von Hügeln unter einem klaren blauen Himmel, mit Infrastruktur wie Strommasten und Stromkabeln.

Bergisch Gladbach plant Renaturierung der Strunde auf Zanders-Gelände mit Bundesförderung

Bergisch Gladbach treibt die Pläne zur Renaturierung der Strunde auf dem ehemaligen Zanders-Industriegelände voran. Der Stadtrat hat bereits beschlossen, sich einem Bundesprogramm zur Klimafolgenanpassung anzuschließen, um Fördermittel zu sichern. Bei Erfolg könnte das Projekt die Zukunft des Gebiets entscheidend prägen.

Ziel der Stadt ist es, den Fluss Strunde freizulegen und naturnah umzugestalten, um das langjährige Industrieareal zu verwandeln. Zur Finanzierung der Maßnahmen wird Bergisch Gladbach Förderanträge im Rahmen des Bundesprogramms „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ stellen. Der Stadtrat hat die Teilnahme an dem Programm bereits unterstützt.

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Bis zu 80 Prozent der geschätzten Kosten in Höhe von 6,75 Millionen Euro – also rund 5,4 Millionen Euro – könnten aus Bundesmitteln fließen. Die verbleibenden 20 Prozent würden aus den Sonderrücklagen der Stadt gedeckt. Die endgültige Entscheidung liegt jedoch beim Haushaltsausschuss des Bundestags, der Ende 2026 über die Förderung der eingereichten Projekte entscheiden wird.

Lokale Politiker unterstützen das Vorhaben nachdrücklich. Klaus W. Waldschmidt, Fraktionsvorsitzender der SPD, hat die Bergisch Gladbacher Bundestagsabgeordnete Caroline Bosbach aufgefordert, sich im Parlament für das Projekt einzusetzen. Andreas Ebert, sprecher für Stadtentwicklung der SPD, hofft, dass der Haushaltsausschuss die Mittel freigibt. Theresia Meinhardt, Vorsitzende der Grünen-Fraktion, ist überzeugt, dass die Renaturierung der Strunde dem Zanders-Gelände eine neue Identität verleihen und seine Attraktivität steigern wird.

Das Schicksal des Projekts hängt nun von der Zustimmung des Bundestags ab. Bei einer Bewilligung könnte die Umgestaltung der Strunde mit erheblicher Bundesförderung beginnen. Der verbleibende Anteil würde aus den städtischen Sonderrücklagen finanziert, sodass keine zusätzliche Belastung für die lokalen Steuerzahler entsteht.

Quelle