Telekom erhöht DSL-Preise: Ältere Verträge werden bis zu 14 Euro teurer
Karl-Peter MöchlichenTelekom erhöht DSL-Preise: Ältere Verträge werden bis zu 14 Euro teurer
Die Telekom erhöht die Preise für viele ihrer älteren DSL-Verträge – langjährige Kunden müssen damit rechnen, künftig höhere monatliche Gebühren zu zahlen. Die Erhöhungen, die ohne zusätzliche Leistungen einhergehen, treffen Haushalte mit mehreren Anschlüssen oder Diensten besonders hart.
Ab dem 1. April steigen die Monatsgebühren für DSL-Kunden mit Verträgen, die vor April 2023 abgeschlossen wurden, um 2 Euro. Auch Nutzer von kostenpflichtigen MultiSIMs müssen tiefer in die Tasche greifen: Statt bisher 4,95 Euro werden künftig 6,95 Euro fällig – für manche summiert sich das auf bis zu 14 Euro mehr pro Monat. Schnellere Internetgeschwindigkeiten oder verbesserte Funktionen sind mit den Änderungen nicht verbunden.
Ein weiterer Preisschub betrifft ab dem 4. Februar Familien mit mehreren PlusCards. Während die erste Karte weiterhin 19,95 Euro kostet, steigt der Preis für jede weitere auf 14,95 Euro. Besonders spürbar wird die Erhöhung für langjährige Kunden, Unternehmen und Haushalte mit mehreren Geräten.
Anders als die Telekom bieten Konkurrenten wie O2, 1&1 und Congstar flexiblere Konditionen. Ihre DSL-Tarife umfassen oft monatliche Kündigungsoptionen, Neukundenrabatte, entfallende Anschlussgebühren oder sogar Cashback-Aktionen. In Gebieten ohne DSL-Versorgung stehen zudem LTE-Heimtarife von Anbietern wie Vodafone, O2 und Freenet zur Verfügung.
Die Preiserhöhungen gelten für ältere Verträge ohne Leistungsaufwertung – Kunden zahlen also mehr für dieselbe Geschwindigkeit und dieselben Funktionen. Angesichts der günstigeren und flexibleren Angebote der Konkurrenz könnte sich für manche nun ein Wechsel lohnen, um die zusätzlichen Kosten zu umgehen.






