23 March 2026, 06:30

Petershausen plant 2026 erstmals Überschuss bei Wasser und Abwasser

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Petershausen plant 2026 erstmals Überschuss bei Wasser und Abwasser

Stadtwerke Petershausen rechnen 2026 mit Überschuss bei Wasser und Abwasser

Die Stadtwerke Petershausen (EGP) erwarten für das Jahr 2026 einen finanziellen Überschuss in den Bereichen Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung. Die positive Prognose folgt auf eine Gebührenanpassung, die zu Jahresbeginn in Kraft trat. Die Erhöhungen fielen moderat aus und dienten vor allem dazu, die in den vergangenen vier Jahren entstandenen Defizite auszugleichen.

Der erwartete Überschuss speist sich aus zwei Hauptquellen: Die Abwasserentsorgung soll rund 250.700 Euro einbringen, während die Einnahmen aus der Trinkwasserversorgung voraussichtlich 110.000 Euro erreichen werden. Beide Bereiche arbeiten nach dem Kostendeckungsprinzip, das gesetzlich vorgeschrieben ist, um langfristig Einnahmen und Ausgaben in Waage zu halten.

Einige dringende, aber kostspielige Modernisierungsmaßnahmen wurden jedoch auf das Jahr 2027 verschoben. Diese Verzögerung stärkt den Überschuss für 2026, da die Ausgaben kurzfristig geringer ausfallen. Die – wenn auch bescheidenen – Gebührenanpassungen spielten dabei eine zentrale Rolle, um frühere Fehlbeträge auszugleichen.

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In den letzten fünf Jahren folgten die Preisanpassungen in Petershausen weitgehend dem bayerischen Durchschnitt. Im Freistaat stiegen die Kosten jährlich um etwa 3 bis 5 Prozent, bedingt durch Inflation, höhere Energiekosten und notwendige Infrastrukturinvestitionen. Ländliche Gemeinden wie Petershausen lagen dabei meist knapp unter oder im Rahmen des bayerischen Durchschnitts von rund 4,2 Prozent pro Jahr.

Der Überschuss für 2026 ist das Ergebnis einer Kombination aus gezielten Gebührenanpassungen und verschobenen Investitionen. Rechtlich sind Wasser- und Abwasserbetriebe verpflichtet, langfristig wirtschaftlich stabil zu bleiben. Die Strategie der Stadtwerke sichert nicht nur die Deckung vergangener Defizite, sondern bereitet auch die Weichen für künftige Anforderungen.

Quelle