Kostenlos Kartenzahlungen testen: So geht's für deutsche Händler risikofrei
Sami RöhrichtKostenlos Kartenzahlungen testen: So geht's für deutsche Händler risikofrei
Neue Initiative fördert Kartenzahlungen in deutschen Unternehmen – risikofrei testen
Die Kampagne „Deutschland zahlt digital“ startet in Zusammenarbeit mit dem Zahlungsdienstleister SumUp eine Initiative, die Unternehmen ein 12-monatiges, gebührenfreies Probeangebot für das Kartenterminal Solo Lite bietet. Der Schritt kommt zu einer Zeit, in der immer mehr Kund:innen im Einzelhandel auf Bargeld verzichten und stattdessen digitale Zahlungsmethoden bevorzugen.
Während der Testphase können Unternehmen bis zu 50.000 Euro an Kartenzahlungen abwickeln – ganz ohne Transaktionsgebühren oder monatliche Kosten. Nach Ablauf des ersten Jahres haben sie die Wahl zwischen zwei Tarifmodellen: entweder 1,39 Prozent pro Transaktion ohne Grundgebühr oder 0,79 Prozent pro Umsatz zuzüglich einer monatlichen Pauschale von 19 Euro. Eine langfristige Bindung gibt es nicht; Unternehmen können nach der Testphase ohne Weiteres aussteigen.
Das SumUp Solo Lite-Terminal akzeptiert alle gängigen Zahlungsarten, darunter kontaktloses Bezahlen, Google Pay, Apple Pay sowie Chip- und PIN-Transaktionen. Unterstützt werden Maestro, Mastercard, Visa, V PAY und American Express. Besonders angesprochen werden mit der Aktion Betriebe, die bisher ausschließlich Bargeld akzeptieren.
Aktuelle Umfragen unterstreichen den wachsenden Trend zu bargeldlosen Zahlungen: Rund 59 Prozent der Kund:innen ziehen Kartenzahlungen oder digitale Bezahlmethoden im Geschäft vor, während 41 Prozent am liebsten immer mit Karte zahlen würden. Zudem brechen 19 Prozent der Käufer:innen einen Einkauf ab, wenn nur Bargeld akzeptiert wird, und 34 Prozent reagieren verärgert auf den Hinweis „Nur Barzahlung“.
Das Angebot ist ausschließlich über den Partnerlink zu SumUp und das Programm „Deutschland zahlt digital“ verfügbar. Die Testphase gibt Unternehmen die Möglichkeit, Kartenzahlungen ohne Vorabkosten oder Risiko auszuprobieren. Angesichts der steigenden Nachfrage nach digitalen Bezahloptionen könnte die Initiative kleinen Händler:innen helfen, sich an veränderte Kaufgewohnheiten anzupassen. Das Programm läuft über 12 Monate; danach können die teilnehmenden Betriebe entscheiden, ob sie eines der beiden Preismodelle weiter nutzen möchten.






