15 May 2026, 08:36

Garderoben-Chaos bei den City AM Awards: Zwei Gäste verlieren alles – inklusive Schlüssel

Schwarze und weiße Illustration einer Stadtlandschaft mit Booten auf dem Wasser, betitelt "The London Magazine" oben und unten.

Garderoben-Chaos bei den City AM Awards: Zwei Gäste verlieren alles – inklusive Schlüssel

Eine Nacht bei den City AM Awards nahm für zwei Gäste eine unerwartete Wendung, als ihre Sachen aus der Garderobe verschwanden. Adam Bloodworth und Anna Moloney standen plötzlich ohne Schlüssel, Kleidung oder persönliche Dinge da. Ihr Missgeschick sorgte für ein chaotisches Abendprogramm – und einen ungewöhnlichen Arbeitsweg am nächsten Morgen.

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Doch nicht nur sie erlebten diese Woche Pannen, die für Schlagzeilen sorgten: Ein Finanzgigant veröffentlichte eine falsche Millardenbewertung, ein Schreibfehler eines Politikers löste Verwirrung aus, und ein Bürgermeister genoss eine luxuriöse Zugfahrt nach London.

Die Probleme begannen, als Bloodworth und Moloney feststellten, dass ihre Taschen – mit Wohnungs- und Autoschlüsseln, Geldbörsen und Wechselkleidung – aus der Garderobe der Londoner Guildhall verschwunden waren. Eine Stunde lang durchsuchte das Personal die Hinterzimmer, doch die Gegenstände blieben unauffindbar. Ohne Möglichkeit, nach Hause zu kommen, halfen die beiden beim Abbau der Veranstaltung mit, bevor sie notgedrungen auf dem Boden des Ersatzzimmers des Digitalchefs übernachteten.

Am nächsten Morgen stand Moloney ein unangenehmer Arbeitsweg bevor: Immer noch ohne ihre Habseligkeiten, musste sie im selben Outfit wie am Vorabend zur Arbeit – inklusive fünf Zentimeter hoher Absätze. Erst später am Tag wurden ihre Sachen wiedergefunden.

Andernorts sorgte der Scottish Mortgage Investment Trust für Aufsehen, nachdem er behauptet hatte, sein Anteil an SpaceX sei 1,25 Billionen Dollar wert. Doch die Zahl entpuppte sich als Fehler: Die Bewertung bezog sich auf das gesamte Unternehmen, nicht auf den Anteil des Fonds. Die Korrektur erfolgte zwar schnell, doch nicht, ohne zuvor Aufmerksamkeit erregt zu haben.

Auch in politischen Kreisen gab es ein Fauxpas: Die Kampagne eines Labour-Hinterbänklers für einen „Summer of Sex“ nahm eine skurrile Wendung, als ein konservativer Schattenminister für Wirtschaft versehentlich ein Zitat als „Shadow Business Sexretary“ freigab – ein Schreibfehler, der online für Heiterkeit sorgte. Später wurde der Fehler berichtigt.

Für eine heitere Note sorgte unterdessen Andy Burnham, der Bürgermeister von Greater Manchester, der sich auf dem Weg nach London in einem First-Class-Abteil zurücklehnte. Seine luxuriöse Zugfahrt bildete einen deutlichen Kontrast zu den anderen Missgeschicken des Abends.

Bloodworth und Moloney erhielten ihre verschwundenen Taschen schließlich zurück und konnten ihre unfreiwillige Übernachtung beenden. Die Garderobenpanne zeigte einmal mehr, wie schnell selbst die besten Pläne durcheinandergeraten können. Die anderen Pannen der Woche – von falschen Finanzangaben bis zu vertippten Titeln – machten dagegen deutlich, wie aus kleinen Fehlern schnell große Schlagzeilen werden.

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