CDU triumphiert bei Landtagswahl in Koblenz mit 15 von 16 Wahlkreisen
Wibke WeitzelCDU triumphiert bei Landtagswahl in Koblenz mit 15 von 16 Wahlkreisen
Die Christlich Demokratische Union (CDU) hat die jüngste Landtagswahl in der Region Koblenz deutlich dominiert. Die Partei gewann 15 von 16 Wahlkreisen und markiert damit eine deutliche Verschiebung der politischen Machtverhältnisse vor Ort. Die Sozialdemokraten (SPD) hingegen kämpften vergeblich, ihre langjährigen Hochburgen zu halten.
Zu den Erfolgen der CDU zählen Siege in mehreren Schlüsselwahlkreisen, die zuvor von der SPD kontrolliert wurden. In Koblenz, Koblenz/Lahnstein, Diez/Nassau und Bad Neuenahr-Ahrweiler konnte die Partei die Mandate von Rot auf Schwarz drehen. Der deutlichste Sieg gelang ihr in Bad Neuenahr-Ahrweiler, wo der CDU-Kandidat Guido Orthen 49,4 Prozent der Stimmen auf sich vereinte.
Langjährige SPD-Politiker erlitten in knappen Rennen Niederlagen. Gesundheitsminister Clemens Hoch verlor sein Direktmandat in Andernach an die CDU-Kandidatin Anette Moesta. In Bad Marienberg/Westerburg unterlag Hendrik Hering, der den Wahlkreis 30 Jahre lang vertreten hatte, nur knapp dem CDU-Bewerber Janick Pape.
Die SPD konnte lediglich einen Wahlkreis in der Region halten. Lana Horstmann sicherte Neuwied für die Partei – allerdings mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 0,2 Prozentpunkten.
Die Wahlergebnisse bescheren der CDU die uneingeschränkte Kontrolle über die Region Koblenz, wo sie nun bis auf einen Sitz alle Mandate hält. Die Verluste der SPD unterstreichen den anhaltenden Niedergang in ihren traditionellen Hochburgen. Mit Neuwied als einzigem verbleibendem Stützpunkt steht die Partei nun vor der Herausforderung, in der Region wieder an Unterstützung zu gewinnen.






