24 May 2026, 10:24

Uli Hoeneß greift SPD in der Regierungskrise scharf an – und warnt vor AfD-Aufstieg

Hoeneß sieht SPD als Hauptverantwortliche in Regierungskrise

Uli Hoeneß greift SPD in der Regierungskrise scharf an – und warnt vor AfD-Aufstieg

Der ehemalige Bayern-München-Präsident Uli Hoeneß hat die SPD wegen der anhaltenden Regierungskrise scharf kritisiert. In jüngsten Äußerungen machte er die inneren Zerwürfnisse der Partei für die Schwächung der Koalition verantwortlich und warnte vor schweren Folgen, falls sich die Lage weiter zuspitzt.

Hoeneß richtete seine Kritik insbesondere gegen den linken Flügel der SPD, den er als Haupthemmnis für Fortschritte bezeichnete. Die ideologische Haltung dieser Gruppe blockiere eine effektive Regierungsarbeit und verhindere, dass der Koalitionspartner von Bundeskanzler Friedrich Merz das nutze, was er als die letzte Chance der Partei bezeichnete, verantwortungsvoll zu führen.

Auch die SPD-Doppelspitze Bärbel Bas und Lars Klingbeil nahm er ins Visier. Bas werfe er vor, die Regierung nicht ausreichend zu unterstützen, während Klingbeil mit den internen Konflikten seiner eigenen Partei stärker kämpfe als mit den Verhandlungen mit der CDU.

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Der frühere Fußballfunktionär ging noch einen Schritt weiter und verband die Krise mit einem möglichen Aufstieg der rechtsextremen AfD. Sollte die Regierung scheitern, drohe ein Machtgewinn der AfD – ein Szenario, das er als absolute Katastrophe für das Land bezeichnete.

Hoeneß’ Äußerungen unterstreichen die tiefen Spannungen innerhalb der Koalition. Seine Warnungen deuten darauf hin, dass anhaltende SPD-interne Streitigkeiten die Regierung destabilisieren und der Opposition Tür und Tor öffnen könnten. Ob es dazu kommt, hängt davon ab, ob es der SPD in den kommenden Monaten gelingt, ihre internen Konflikte beizulegen.

Quelle