Trier krönt sich mit spätem 1:0 gegen Koblenz zum Landespokalsieger
Karl-Peter MöchlichenTrier krönt sich mit spätem 1:0 gegen Koblenz zum Landespokalsieger
Trier holt den Landespokal nach hart umkämpftem 1:0 gegen TuS Koblenz
Am Samstag sicherte sich Trier mit einem knappen, aber verdienten 1:0 gegen TuS Koblenz den Landespokal. Den entscheidenden Treffer erzielte Noah Herber in der 82. Minute. Vor rund 11.000 begeisterten Zuschauern im Trierer Moselstadion fiel die späte Entscheidung.
Die Mannschaft aus Trier dominierte über weite Strecken die Partie, behielt den Ballbesitz, hatte aber große Mühe, die defensive Abriegelung der Koblenzer zu knacken. In der zweiten Halbzeit scheiterten Damjan Marceta und Sven König mit ihren Torversuchen am Koblenzer Schlussmann. Trotz des anhaltenden Drucks blieb es lange torlos – bis Herbers spätes Tor den Sieg perfekt machte.
In der Nachspielzeit kochten die Emotionen hoch: Trierer Verteidiger Dami Grgić sah nach einer groben Aktion die Rote Karte. Die Szene löste Tumulte aus, in deren Folge auch Koblenz-Trainer Michael Stahl vom Platz gestellt wurde. Die Platzverweise krönten einen frustrierenden Abend für die Gäste, deren Hoffnung auf eine Pokalsensation mit dem Schlusspfiff verflog.
Der Triumph bringt Trier nicht nur den Landespokal, sondern auch die Teilnahme an der Auslosung für den DFB-Pokal – und damit eine willkommene finanzielle Aufbesserung für den Verein.
Rund 9.000 Heimfans und 2.000 mitgereiste Koblenzer Anhänger erlebten ein spannendes Finale. Trier wurde für seine Beharrlichkeit mit Herbers spätem Tor belohnt, während für Koblenz die Enttäuschung über das Aus blieb. Der Erfolg ebnet den Weg für eine potenziell lukrative Teilnahme am nationalen Pokalwettbewerb.






