02 April 2026, 10:28

Spätaussiedler in Friedland: Nur noch 1.079 aus Kasachstan im Jahr 2025

Alter Umschlag mit einem deutschen Stempel von 1909, frankiert "├ľsterreich - Deutschland - Cover nach Deutschland - 7. August 1909".

Spätaussiedler in Friedland: Nur noch 1.079 aus Kasachstan im Jahr 2025

Friedland, das zentrale Aufnahmelager für Spätaussiedler in Deutschland, verzeichnete 2025 insgesamt 4.238 Neuankömmlinge. Davon stammten 1.079 aus Kasachstan – ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu früheren Jahren. Die Einrichtung bleibt für viele der erste Schritt auf dem Weg in die deutsche Gesellschaft.

Noch in den frühen 2000er-Jahren kamen jährlich über 38.000 kasachische Spätaussiedler nach Deutschland. Bis 2010 sank diese Zahl auf 508 pro Jahr. Der Abwärtstrend hielt an: 2012 wurden nur noch 422 Registrierungen gezählt, 2024 waren es etwa 2.546.

Im Jahr 2025 registrierte Friedland neben den 1.079 Menschen aus Kasachstan weitere 2.562 aus Russland, 381 aus der Ukraine und 80 aus Kirgisistan. Die Gesamtzahl der kasachischen Spätaussiedler liegt damit mittlerweile nur noch bei wenigen Tausend pro Jahr – ein kontinuierlicher Rückgang über die letzten 15 Jahre.

Friedland fungiert nicht nur als Anlaufstelle für die Erstaufnahme, sondern auch als Ausgangspunkt für Integrationsprogramme. Seine Bedeutung für Spätaussiedler, die in Deutschland ankommen, bleibt unverändert hoch.

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Die aktuellen Zahlen bestätigen den anhaltenden Rückgang kasachischer Spätaussiedler in Deutschland. Von den 4.238 im Jahr 2025 in Friedland erfassten Personen entfiel etwas mehr als ein Viertel auf Kasachstan. Der Trend spiegelt eine grundlegende Veränderung der Migrationsströme der vergangenen zwei Jahrzehnte wider.

Quelle