02 April 2026, 10:28

Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf

Schwarzes und weißes Bild einer entgleisten Bahn mit Trömmern auf den Schienen, einem Fahrzeug im Vordergrund und einer Gruppe von Menschen in der Nähe, mit einer überbrückung, Strommästen und Drähten im Hintergrund.

Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf

Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf

Ein 21-jähriger Gleisarbeiter wurde in den frühen Morgenstunden des Donnerstags am Bahnhof Frechen-Königsdorf von einem Zug erfasst und schwer verletzt. Bei dem Vorfall handelte es sich um einen Regional-Express auf der Strecke von Köln, wodurch es zu Behinderungen im Schienenverkehr der Region kam.

Der Unfall ereignete sich in den Morgenstunden, als sich der Mann laut Berichten in einem gefährlichen Bereich des Bahnhofs aufhielt. Rettungskräfte versorgten ihn vor Ort, bevor er mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht wurde.

Die Linie RE 9 wurde nach der Kollision für etwa zwei Stunden eingestellt. Sieben Züge hatten aufgrund des Vorfalls kombinierte Verspätungen von rund eineinhalb Stunden. Die Behörden ermitteln noch, wie es dazu kam, dass der Arbeiter sich auf der Strecke des herannahenden Zuges befand.

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Unfälle im Schienenverkehr, bei denen Fußgänger oder Arbeiter in Gefahrenzonen beteiligt sind, bleiben ein Problem. Allein 2024 wurden in Deutschland 298 nebelsbedingte Unfälle mit Verletzten oder Toten registriert – ein Anstieg gegenüber 195 im Vorjahr. Auch überhöhte Geschwindigkeit, unzureichende Bremswege und alkoholisierte Vorfälle – wie die 15.700 Fälle im Jahr 2023 – tragen weiterhin zu den Risiken auf Schiene und Straße bei.

Der verletzte Arbeiter befindet sich weiterhin in medizinischer Behandlung, während die Ermittler die Umstände des Vorfalls klären. Der Bahnbetrieb wurde inzwischen wieder aufgenommen, doch der Vorfall unterstreicht die Gefahren, denen Menschen ausgesetzt sind, die in der Nähe aktiver Gleise arbeiten.

Quelle