Schiggi, die Schildkröte, war Bochums kuriosester Polizeianwärter
Eine Schildkröte namens Schiggi hatte einst eine ungewöhnliche Rolle bei der Bochumer Polizei inne. Drei Jahre lang diente das Reptil als symbolischer "Polizeianwärter", bevor es in den Ruhestand wechselte und ein neues Zuhause bezog. Alles begann, als ein Bürger das Tier fand und es den Beamten übergab.
Anfang 2022 brachte ein Anwohner eine verlorene Schildkröte zur Polizeistation Bochum-Ost. Die Beamtin Fiona Huening übernahm die Verantwortung für das Tier und taufte es Schiggi – angelehnt an die berühmte japanische Figur Pikachu. Schnell avancierte die Schildkröte zum skurrilen Maskottchen der Wache.
Offiziell war Schiggi vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2025 als tierischer "Polizeianwärter" registriert. Trotz dieser Ehre schied das Reptil wegen seines gemächlichen Tempos für echte Polizeieinsätze aus. Während seiner Dienstzeit kümmerte sich Huening um Schiggi – mit einer Diät aus Salat, Wasser und reichlich Sonne.
Nach drei Jahren symbolischem Dienst verabschiedete sich Schiggi in den Ruhestand. Die Schildkröte zog um ins Reptilienzoo Happ Reptilien-Zentrum in Castrop-Rauxel, wo sie nun in guten Händen lebt.
Schiggis Zeit als Polizeirekrut endete mit einem friedvollen Übergang ins Reptilienzentrum. Die Geschichte der Schildkröte bleibt ein heiteres Kapitel der Bochumer Polizeigeschichte – und in ihrem neuen Zuhause ist sie für die kommenden Jahre bestens versorgt.






