Neue Majestäten und langjähriger Förderer beim Schützenfest in Clöth-Vennheide geehrt
Sami RöhrichtNeue Majestäten und langjähriger Förderer beim Schützenfest in Clöth-Vennheide geehrt
Bezirks-Schützenfest in Clöth-Vennheide: Neue Majestäten und ein langjähriger Förderer geehrt
Beim diesjährigen Bezirks-Schützenfest in Clöth-Vennheide traten Schützen aus Krefeld und Meerbusch gegeneinander an, um die begehrten Titel zu erringen. Zu den Gewinnern zählten ein neuer Schützenkönig, ein Jugendmeister sowie ein langjähriger Unterstützer, der für sein Engagement ausgezeichnet wurde.
Das Fest vereinte Schützenvereine beider Städte, wobei Teilnehmer aller Altersgruppen in verschiedenen Schießwettbewerben ihr Können unter Beweis stellten.
Matthias Wolf, ein 27-jähriger Wirtschaftsprüfer aus Niederheide, sicherte sich mit seinem 94. Schuss den Titel des Bezirks-Schützenkönigs. Er folgt damit Markus Schroers aus Inrath (Krefeld), der im vergangenen Jahr als König von Niederheide gekrönt worden war.
In der Jugendklasse setzte sich Leon Gaudian aus Anrath mit seinem 188. Schuss durch. Zino Schumacher, ebenfalls aus Anrath, wurde zum Jugendprinzen im Wettbewerb der Jungschützen ernannt. Sophie Roebers aus Niederheide holte sich den Titel der Kinderkönigin im Wettbewerb mit dem Kleinkalibergewehr.
Als Vertreter ihrer Vereine traten Peter Schmidt und Fabian Tichelkamp aus Oppum (Krefeld) sowie Tom Waldor, der König von Ossum-Bösinghoven, für die Meerbuscher Schützen an. Daniela Kempen aus Anrath wurde zur Königin des Festes gekrönt.
Neben den Wettkämpfen wurden zwei Persönlichkeiten besonders gewürdigt: Herbert Schäfer aus Lank-Latum erhielt die Auszeichnung „Schütze des Jahres 2025“ für seine 20-jährige anonyme Förderung lokaler Projekte. Marcus Herold, Präsident des ausrichtenden Vereins, wurde mit dem „Anno-Santo“-Kreuz geehrt, nachdem er eine Pilgerreise nach Rom absolviert hatte.
Das Fest stand nicht nur im Zeichen des sportlichen Wettbewerbs, sondern auch der Gemeinschaft. Die Titelträger aus verschiedenen Altersgruppen und Hintergründen werden ihre Würden bis zum nächsten Bezirks-Schützenfest tragen, wenn neue Bewerber um die Krone kämpfen. Die Ehrung für Herbert Schäfer unterstreicht zudem, wie wichtig langjähriges Engagement für die Bewahrung lokaler Traditionen ist.






