Mönchengladbachs Krise hält an: Polanski kämpft um seine Zukunft als Trainer
Gerhart HenckMönchengladbachs Krise hält an: Polanski kämpft um seine Zukunft als Trainer
Borussia Mönchengladbach bleibt auch nach acht Spieltagen der Bundesliga ohne Sieg. Mit nur drei Punkten steht der Verein auf dem letzten Tabellenplatz. Interimstrainer Eugen Polanski hat es bisher nicht geschafft, die Wende einzuleiten, seit er das Amt übernommen hat.
Vor der Länderspielpause im November stehen nun drei entscheidende Partien an. Zwei Ligaspiele und ein Pokalduell werden über Polanskis Zukunft beim Club entscheiden. Die Krise bei Mönchengladbach hält unter Polanski an, der als Übergangscoach eingesetzt wurde. Trotz seiner Ernennung haben sich die Leistungen nicht verbessert – ein Bundesliga-Sieg blieb der Mannschaft in dieser Saison bisher verwehrt.
In dieser Woche reist das Team nach Karlsruhe, wo am Dienstag die Partie gegen den Karlsruher SC im DFB-Pokal ansteht. Eine Niederlage würde für Polanski zwar nicht unbedingt die sofortige Entlassung bedeuten, doch der Druck wächst. Es folgen zwei weitere Ligaspiele – gegen den FC St. Pauli und den 1. FC Köln – vor der Pause.
In den kommenden Tagen wollen die Vereinsverantwortlichen mit Polanski eine klare Strategie besprechen. Zwei starke Auftritte in den Ligaspielen könnten ihm den Posten auf Dauer sichern. Weitere Rückschläge hingegen würden seine Amtszeit vermutlich vorzeitig beenden. Berichten zufolge bleibt er mindestens bis zur Länderspielpause im Amt.
Die nächsten drei Spiele werden über Polanskis Zukunft bei Mönchengladbach entscheiden. Zwei Siege könnten ihm einen langfristigen Vertrag einbringen. Schlechte Ergebnisse hingegen zwängen den Verein wohl, nach Alternativen zu suchen.
Mit dem letzten Tabellenplatz hat die Mannschaft kaum Spielraum für Fehler. Nach den anstehenden Partien werden die Weichen für die Trainerfrage gestellt.






