Grünes Licht für Wasserstoff-Pipeline im Münsterland nach strengen Umweltauflagen
Branko JüttnerGrünes Licht für Wasserstoff-Pipeline im Münsterland nach strengen Umweltauflagen
Neue Wasserstoff-Pipeline erhält endgültige Genehmigung vom Regierungsbezirk Münster
Ein neues Wasserstoff-Leitungsprojekt hat die abschließende Freigabe durch den Regierungsbezirk Münster erhalten. Die von der Open Grid Europe GmbH (OGE) geplante 9,4 Kilometer lange Trasse stellt einen wichtigen Schritt für die regionale Energieinfrastruktur dar. Strenge Umweltauflagen werden nun den Bau begleiten.
OGE hatte den Planungsantrag für die Wasserstoffleitung bereits im Juni 2024 eingereicht. Nach einer Prüfphase erteilte der Regierungsbezirk im Oktober desselben Jahres die notwendige Baurechtsgenehmigung.
Der Kreis Münster knüpfte an das Vorhaben detaillierte Umweltschutzvorgaben. So dürfen die Lärmemissionen in Wohngebieten 50 Dezibel nicht überschreiten. Während der Brutzeit der Vögel – von März bis August – sind Bauarbeiten untersagt. Zudem werden unter der Trasse Wildtierquerungen angelegt und abgedichtete Gruben zum Schutz des Grundwassers vor Verunreinigungen eingerichtet. Nachtarbeiten sind nur mit Sondergenehmigung zulässig.
Diese Auflagen wurden im Oktober 2024 verbindlich in der Genehmigungsurkunde festgehalten. Die Pipeline erstreckt sich über rund 9,4 Kilometer und verbindet zentrale Knotenpunkte des regionalen Energienetzes.
Mit der nun vorliegenden Endgenehmigung kann OGE unter Einhaltung der festgelegten Bedingungen mit dem Bau beginnen. Die Umsetzung erfolgt unter strengen Lärm-, Artenschutz- und Grundwasservorschriften. Die Fertigstellung hängt von der konsequenten Einhaltung der Umweltauflagen des Regierungsbezirks ab.






