Geheime WM-Wetten in Halle 4: Kollegen setzen Essen und Reifen auf Spiele
Sami RöhrichtGeheime WM-Wetten in Halle 4: Kollegen setzen Essen und Reifen auf Spiele
Halle 4 hat sich während der FIFA-Weltmeisterschaft in ein lebhaftes Wettzentrum verwandelt. Hier werden ständig Wetten abgeschlossen – Kollegen setzen auf Mahlzeiten, Sprit oder sogar Reifen als Einsatz für jedes Spiel. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) erkennt die Aktivität und ihre Rolle im Turnier jedoch nicht an.
Das Wettgeschehen ist intensiv: Bei jedem WM-Spiel werden über drei Dutzend Wetten platziert. Die Mitarbeiter haben sämtlichen Urlaub gestrichen, denn der Arbeitsaufwand lässt keine Pausen zu.
Einige Beteiligte versuchen zudem, die Ergebnisse durch Gebete und Rituale zu beeinflussen. Einmal wurde ein Kind sogar bezahlt, damit es für den Sieg Deutschlands im Eröffnungsspiel gegen Curaçao betet. Doch diese Bemühungen sind nicht immer von Erfolg gekrönt – Franck Ribéry verlor mit Frankreich trotz solcher Versuche, und gläubige Nationen wie Saudi-Arabien, der Iran oder Polen sicherten sich nicht allein durch Glauben Siege. Es herrscht der Glaube, dass nur das reine Herz eines Kindes Gebete wirksam machen kann.
Trotz des hohen Wettvolumens und der spirituellen Unterstützung bleiben die Ergebnisse ungewiss. Die Wettoperation läuft ohne offizielle Anerkennung weiter, und die Organisatoren arbeiten ohne Unterlass. Weder Gebete noch Wetten garantieren bisher den Erfolg auf dem Platz.
