Fronhof-Platz in Ohligs: Grüne feiern CDU-Kurswechsel für lang ersehnte Neugestaltung
Trudel RuppersbergerFronhof-Platz in Ohligs: Grüne feiern CDU-Kurswechsel für lang ersehnte Neugestaltung
Pläne zur Neugestaltung des Fronhof-Platzes in Ohligs kommen nach monatelangen Verzögerungen endlich voran. Die Grünen begrüßen einen Kurswechsel der CDU, der das Projekt nun ermöglicht. Gleichzeitig spaltet die Debatte über Sicherheitsmaßnahmen im nahegelegenen Unterführungsbereich weiterhin die lokalen Politiker.
Die Grünen setzen sich seit Langem für die Umwandlung des Fronhof-Platzes in einen lebendigen, zukunftsfähigen Ort ein. Ihre Vision umfasst mehr Sitzgelegenheiten, Grünflächen, Wasserspiele und moderne Pflasterung, um den Platz attraktiver für den Alltag und Veranstaltungen zu gestalten. Helga Bisier, Grünen-Mitglied im Bezirksrat des Stadtbezirks Mitte, zeigte sich erleichtert, dass das Vorhaben nach dem Meinungswandel der CDU nun vorankommt.
Die CDU-Fraktion im Bezirksrat Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid widmet sich unterdessen der Unterführung in der Nähe des Bahnhofs Ohligs. Während die Partei für Videoüberwachung als Sicherheitsmaßnahme plädiert, lehnen die Grünen dies entschieden ab. Niklas Geßner, sicherheitspolitischer Sprecher der Grünen, argumentiert, dass eine solche Überwachung die bürgerlichen Freiheitsrechte einschränken würde. Stattdessen schlagen die Grünen bessere Beleuchtung, mehr Sauberkeit, soziale Aufsicht und regelmäßige Instandhaltung vor, um die Sicherheit zu erhöhen.
Die Grünen begrüßen zwar die grundsätzliche Bereitschaft der CDU, die Unterführung zu sanieren, doch in der Methodik gibt es weiterhin Dissens. Das gemeinsame Ziel, den Bereich aufzuwerten, lässt jedoch Raum für Kompromisse – auch wenn die Überwachungsfrage weiterhin umstritten bleibt.
Mit der erneuten Dynamik bei der Neugestaltung des Fronhof-Platzes rücken nun Planung und Umsetzung in den Fokus. Die Diskussion um die Unterführung zeigt jedoch, wie schwierig es bleibt, Sicherheitsbedenken und Bürgerrechte in Einklang zu bringen. Die kommenden Monate werden zeigen, wie der Bezirk diese Balance findet.






