Dritter Kreuzbandriss: Preußen Münsters Simon Scherder steht vor monatelanger Pause
Gerhart HenckDritter Kreuzbandriss: Preußen Münsters Simon Scherder steht vor monatelanger Pause
Verteidiger Simon Scherder von Preußen Münster reißt sich zum dritten Mal das vordere Kreuzband im linken Knie
Der 32-jährige Simon Scherder, der sich erst kürzlich wieder in die Stammelf gekämpft hatte, steht nun vor monatelanger Pause. Vereinsvertreter bezeichneten den Rückschlag als „extrem schmerzhaft und bitter“.
Für Scherder ist es bereits der dritte Kreuzbandriss – der erste ereignete sich im Juni 2015. Nach seiner Rückkehr auf den Platz erlitt er im April 2017 einen weiteren Riss. In über 13 Profijahren absolvierte er insgesamt 316 Pflichtspiele für Preußen Münster.
Erst vor Kurzem hatte sich der Abwehrspieler wieder in die Startformation gespielt. Sportdirektor Ole Kittner lobte Scherders „ungebrochene Entschlossenheit“ und betonte, er finde „auf jeden Rückschlag die richtige Antwort“. Trotz der Verletzung bleibt Scherder bis 2026 an den Verein gebunden.
Kittner nannte die Situation „verheerend“ – sowohl für den Spieler als auch für das Team. Scherder steht nun eine lange Reha bevor; mit seiner Rückkehr wird erst in mehreren Monaten gerechnet.
Die Verletzung hinterlässt bei Preußen Münster eine große Lücke in der Verteidigung. Zwar ist Scherder langfristig vertraglich gebunden, doch sein neuerlicher Ausfall wirft Fragen nach seiner künftigen Verfügbarkeit auf. Der Verein wird sich nun auf die Unterstützung seiner Genesung konzentrieren und gleichzeitig den Weg ohne ihn bestreiten müssen.






