Dramatischer Pokalsieg: Altglienicke triumphiert trotz Unterzahl gegen Dynamo
Trudel RuppersbergerDramatischer Pokalsieg: Altglienicke triumphiert trotz Unterzahl gegen Dynamo
VSG Altglienicke holt dramatischen Sieg im Berliner Pokalfinale
Das Spiel begann mit einer klaren Überlegenheit Altglienicke in der ersten Halbzeit, doch der BFC Dynamo hielt stand. Nach 90 Minuten stand es 1:1 – trotz eines Platzverweises gegen Altglienicke, das ab der 60. Minute nur noch mit zehn Mann spielte. Die Spannung war für Sportdirektor Torsten Mattuschka kaum auszuhalten, der später zugab, er habe sich vor Stress „fast zu Tode gequält“ gefühlt.
In der Verlängerung traf Jonas Nietfeld zum entscheidenden 2:1. Torhüter Zwick, der bereits einen Elfmeter gehalten und mit mehreren Paraden glänzte, wurde zum Matchwinner. Trotz seiner selbstkritischen Einschätzung, sein Auftritt sei „schrecklich“ gewesen, bezeichnete er den Sieg als Wandlung eines „grauenhaften Abends“ in einen „herrlichen Tag“.
Mattuschka, überglücklich über den Erfolg, lobte die Mannschaftsleistung und betonte, der Triumph sei verdient. Doch die Feierlichkeiten musste er frühzeitig verlassen – um seine Tochter bei einem Cheerleading-Wettbewerb zu unterstützen. Nun blickt er optimistisch auf die Auslosung im DFB-Pokal und wünscht sich attraktive Gegner wie Schalke 04, Borussia Mönchengladbach oder Werder Bremen.
Der Sieg sichert Altglienicke die Teilnahme an der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals. Nietfelds Treffer in der Verlängerung und Zwicks Heldentaten besiegelten den verdienten Einzug. Für den Verein ist der Triumph ein unvergesslicher Höhepunkt der Saison.






