CDU wehrt sich gegen AfD-Vorwürfe wegen umstrittenem Informationsmaterial
Karl-Peter MöchlichenCDU wehrt sich gegen AfD-Vorwürfe wegen umstrittenem Informationsmaterial
Ein Streit zwischen CDU und AfD ist über eine Informationsbroschüre der Christdemokraten entbrannt. Dennis Radtke, Vorsitzender der CDU-Arbeitnehmerunion, wies die Kritik der rechtspopulistischen Partei scharf zurück und verteidigte den Inhalt des Materials.
Die AfD hatte mit rechtlichen Schritten gegen die CDU-Broschüre gedroht und behauptet, diese stelle ihre Positionen falsch dar. Radtke ließ sich von der Drohung jedoch nicht beeindrucken. Er argumentierte, das Dokument präsentiere lediglich Fakten und stütze sich dabei auf wörtliche Zitate von AfD-Mitgliedern.
Radtke betonte zudem, dass die Meinungsfreiheit solche Veröffentlichungen in einer verfassungsmäßigen Demokratie schütze. Seine Äußerungen fielen im Zuge der Verteidigung der Richtigkeit der Broschüre, deren Darstellung der AfD-Positionen er als unverfälscht bezeichnete.
Die CDU machte deutlich, dass sie in der Sache nicht nachgeben werde. Radtkes Reaktion deutet darauf hin, dass die Partei bereit ist, sich einer möglichen Klage der AfD zu stellen. Der Konflikt unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen den beiden politischen Lagern.






