Bundeswehr startet Großmanöver "Yellow Mercury 2026" in Mayen-Koblenz mit 1.200 Soldaten
Sami RöhrichtBundeswehr startet Großmanöver "Yellow Mercury 2026" in Mayen-Koblenz mit 1.200 Soldaten
Großmanöver „Yellow Mercury 2026“: Bundeswehr übt vom 8. bis 22. Mai 2026 im Landkreis Mayen-Koblenz
Vom 8. bis 22. Mai 2026 findet im Landkreis Mayen-Koblenz das großangelegte Militärmanöver „Yellow Mercury 2026“ statt. Organisiert wird die Übung vom Kommando Cyber- und Informationsraum (KdoCIR) der Bundeswehr, an der rund 1.200 Soldatinnen und Soldaten bundesweit beteiligt sein werden. Die Behörden haben die lokale Bevölkerung bereits über mögliche Beeinträchtigungen und rechtliche Einschränkungen während des Manövers informiert.
Die Übung ist als freies Spielszenario konzipiert, das es den Truppen ermöglicht, realistische Einsatzlagen zu simulieren. Dabei werden sich die Teilnehmer auch in öffentlichen Räumen bewegen – teilweise bewaffnet – und können Platzpatronen einsetzen. In einigen Gebieten ist daher mit lauten Knallgeräuschen zu rechnen, die Schüssen ähneln.
Die Bevölkerung wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, während des Manövers keine Fotos oder Videoaufnahmen von militärischen Aktivitäten anzufertigen. Die Behörden betonten, dass unbefugte Aufnahmen von Einsatzkräften der Bundeswehr strafrechtlich relevant sein können.
Die Bundeswehr unterstreicht die Bedeutung der Übung für die Überprüfung der Einsatzbereitschaft und Koordination der Truppen. Konkrete Szenarien oder Ziele wurden jedoch nicht öffentlich bekannt gegeben.
Während des zweiwöchigen Manövers werden Soldaten sowohl in städtischen als auch in ländlichen Gebieten des Landkreises Mayen-Koblenz im Einsatz sein. Mit Lärm durch Platzpatronen und sichtbaren Truppenbewegungen ist zu rechnen. Die Behörden erinnerten die Bevölkerung daran, die Übung nicht zu behindern und die gesetzlichen Vorgaben zum Fotografieren oder Filmen von Angehörigen der Streitkräfte einzuhalten.






