Boppard startet Millionenprojekt: Rheinufer wird bis 2029 saniert und aufgewertet
Wibke WeitzelBoppard startet Millionenprojekt: Rheinufer wird bis 2029 saniert und aufgewertet
Großbaustelle am Bopparder Rheinufer: Sanierung der Ufermauer beginnt
In Boppard haben die umfangreichen Bauarbeiten an der Rheinufermauer begonnen. Das Projekt soll nicht nur die Uferbefestigung stabilisieren, sondern auch die öffentlichen Flächen entlang des Wasserlaufs aufwerten. Beide Vorhaben sind zentrale Bestandteile der städtischen Entwicklungsplanung.
Im Mittelpunkt der Sanierung steht die Wiederherstellung der Standfestigkeit und Sicherheit der Mauer. Dazu werden beschädigte Abschnitte abgetragen, Natursteine ersetzt und die Fugen neu verarbeitet. Zudem sollen Verankerungen die Konstruktion zusätzlich sichern.
Doch die Maßnahmen gehen über die Mauer selbst hinaus: Entwässerungssysteme werden modernisiert, Treppenaufgänge saniert und das Ufer mit Wasserbau-Steinen gesichert. Die Arbeiten erfolgen von der Flussseite aus, wobei eine temporäre Zufahrtsstraße als Arbeitsplattform dient.
Der erste, 330 Meter lange Abschnitt soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Parallel dazu beginnt Mitte August die Neugestaltung der Rheinallee, die eng mit dem Uferprojekt verknüpft ist. Diese Umbaumaßnahme soll rechtzeitig vor der Bundesgartenschau 2029 abgeschlossen sein.
Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf geschätzte 3,6 Millionen Euro, wobei rund 80 Prozent der Mittel aus Bundesförderungen stammen.
Die kombinierten Projekte stärken nicht nur die Rheinufer-Infrastruktur, sondern steigern auch die Attraktivität des Bopparder Wasserfrontbereichs. Nach Abschluss werden die stabilisierte Uferbefestigung und die aufgewertete Rheinallee sowohl der Sicherheit als auch der öffentlichen Nutzung dienen. Die Stadt strebt an, die wichtigsten Bauphasen noch vor der Bundesgartenschau 2029 abzuschließen.






