Augsburgs Bürgermeister-Stichwahl fand in einem Bierzelte statt
Trudel RuppersbergerKein Platz im Ausstellungssaal - Wahlhelfer ziehen ins Bierzelt - Augsburgs Bürgermeister-Stichwahl fand in einem Bierzelte statt
Augsburgs Stichwahl um das Bürgermeisteramt fand in ungewöhnlichem Ambiente statt – in einem Bierzelte.
Da keine großen Säle verfügbar waren, wich die Stadt auf das Gelände des Plärrer-Volksfests aus, um die Stimmen auszuzählen. Zur Wahl standen die amtierende Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) und ihr Herausforderer von der SPD, Florian Freund.
Die erste Wahlrunde hatte am 8. März 2026 stattgefunden, wobei 109.569 gültige Stimmen abgegeben wurden. Für die Stichwahl am 22. März war die übliche Messehalle jedoch bereits vergeben. Die Verantwortlichen entschieden sich daher für ein Bierzelte, das für das Ostervolksfest vorzeitig aufgebaut worden war.
Das Zelt bot genug Platz, um die Briefwahlstimmen zu bearbeiten. Wie die Stadtverwaltung bestätigte, konnte kurzfristig kein anderer geeigneter Veranstaltungsort gefunden werden. Beide Kandidaten, Weber (CSU) und Freund (SPD), erwarteten die Ergebnisse in diesem provisorischen Wahlbüro.
Das Bierzelte erwies sich als praktische Lösung für die Auszählung der Stichwahl. Die offiziellen Ergebnisse stehen noch aus. Die Stadt wird die endgültigen Stimmenzahlen bekannt geben, sobald die Auszählung abgeschlossen ist.






