03 May 2026, 00:36

Willingmann fordert Energiewende als Rettung für Arbeitsplätze in Sachsen-Anhalt

Liniengraph, der die erneuerbare Stromerzeugung nach Brennstoffart von 2000 bis 2040 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Willingmann fordert Energiewende als Rettung für Arbeitsplätze in Sachsen-Anhalt

Am Tag der Arbeit bekräftigte Sachsens-Anhalts Energieminister Prof. Dr. Armin Willingmann seine Unterstützung für die Beschäftigten im gesamten Bundesland. Gleichzeitig ging er auf drängende wirtschaftliche Herausforderungen ein – von explodierenden Energiekosten bis hin zum Bedarf an langfristiger Industrieförderung.

Willingmann begann mit Kritik an denen, die Arbeitnehmern die Schuld an den wirtschaftlichen Problemen geben. Er wies Vorwürfe zurück, wonach Homeoffice, Teilzeitarbeit oder die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben die eigentlichen Ursachen seien. Stattdessen nannte er die steigenden Öl- und Gaspreise als Kernproblem und warnte, dass diese Preissprünge Haushalte belasten, die Betriebskosten in die Höhe treiben und Arbeitsplätze gefährden.

Der Minister betonte, wie entscheidend bezahlbare und verlässliche Energie für die Stabilität der Wirtschaft sei. Ohne sie, so seine Argumentation, würden Wachstum und Beschäftigung leiden. Als Lösung schlug er einen massiven Ausbau der Erneuerbaren vor, kombiniert mit der Modernisierung der Stromnetze und dem Ausbau von Speicherkapazitäten.

Willingmann hob zudem die Fortschritte Sachsens-Anhalts im Bereich grüner Energie hervor und verwies auf über 20.000 neue Arbeitsplätze in der Branche. Der Freistaat sei Vorreiter bei den Erneuerbaren und ein Magnet für Unternehmensinvestitionen, doch müssten weitere Anstrengungen unternommen werden, um traditionelle Industrien wie den Automobilzulieferer- und Chemiesektor zu sichern – Bereiche, in denen Jobs weiterhin auf dem Spiel stünden.

Mit Blick auf die Zukunft mahnte Willingmann Innovation und langfristige Planung an. Zugleich forderte er Bundeswirtschaftsministerin Katerina Reiche auf, die deutsche Energiepolitik zu überarbeiten, und verwies dabei auf die Iran-Krise als einen der Treiber für die aktuellen Preisschübe.

Willingmanns Aussagen verknüpften Energiesicherheit direkt mit dem Schutz von Arbeitsplätzen und wirtschaftlicher Resilienz. Er rief zu sofortigem Handeln beim Ausbau der Erneuerbaren und der Netzinfrastruktur auf, während er gleichzeitig auf bundespolitische Kurskorrekturen drängte. Das Ziel, so der Minister, müsse sein, Beschäftigte und Unternehmen vor den anhaltenden Schwankungen auf den Energiemärkten zu schützen.

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