Werder Bremen setzt alles auf einen Sommer-Coup mit Karim Coulibaly
Karl-Peter Möchlichen"Wie geplant" gelaufen: Fritz erklärt die Transferpolitik von Werder Bremen - Werder Bremen setzt alles auf einen Sommer-Coup mit Karim Coulibaly
Werder Bremens Transferstrategie steht in dieser Saison in der Kritik. Besonders Sportdirektor Clemens Fritz gerät wegen der Misserfolge des Clubs auf dem Transfermarkt unter Druck. Trotz der Rückschläge bleibt der Verein jedoch darauf fokussiert, im kommenden Sommer einen großen Verkauf zu realisieren – im Mittelpunkt steht dabei der 18-jährige Verteidiger Karim Coulibaly.
Ursprünglich sollte die Offensive auf die Stürmer Victor Boniface und Keke Topp setzen, die sich die Spielzeit teilen sollten. Doch Boniface, eine der wichtigsten Neuverpflichtungen, kämpft mit Fitnessproblemen und fällt derzeit verletzungsbedingt aus. Dadurch ist Bremens Angriffsschwäche größer als erwartet.
Auch beim Mittelfeldspieler Samuel Mbangula ging der Verein ein Risiko ein, doch die Transferaktivitäten stocken insgesamt. Versuche, Spieler wie Romano Schmid für hohe Ablösesummen zu verkaufen, scheiterten – was die Frustration weiter verstärkte.
Fritz verteidigte zwar die Vorgehensweise und räumte Fehler ein, betonte aber gleichzeitig das Vertrauen in den aktuellen Kader. Besonders hob er den Aufstieg Coulibalys hervor, dessen Marktwert seit seinem Bundesliga-Debüt stark gestiegen ist. Der junge linksfüßige Verteidiger hat sich inzwischen als Stammspieler etabliert und weckt großes Interesse bei Top-Klubs. Ein Wechsel im Sommer könnte bis zu 50 Millionen Euro einbringen.
Obwohl Bremens Transferpolitik kritisiert wird, hofft der Verein weiterhin auf einen lukrativen Verkauf Coulibalys. Sein möglicher Abgang für eine Rekordablöse könnte einige der diesjährigen Probleme ausgleichen. Gleichzeitig muss das Team jedoch seine offensiven Schwächen beheben und die verpassten Transferziele nachholen.






