18 April 2026, 02:33

Warum Deutschland am 10. Februar die "blöde Nuss" feiert

Plakat mit der Aufschrift "Witziger Geo Sidney als Busy Izzy", das eine Gruppe von Menschen an einem Tisch mit verschiedenen Gegenständen zeigt.

Warum Deutschland am 10. Februar die "blöde Nuss" feiert

Jedes Jahr am 10. Februar begeht Deutschland einen ungewöhnlichen Feiertag: den Tag der blöden Nuss. Die skurrile Tradition wurde von einer Marketingagentur ins Leben gerufen – nach einem besonders frustrierenden Arbeitstag. Seit 2015 gibt sie den Menschen einen humorvollen Anlass, um ein einfaches Vergnügen zu genießen: Nüsse direkt aus der Tüte.

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Alles begann in Wipperfürth, wo die Personalmarketing-Agentur viasion GmbH den Tag der blöden Nuss einführte. Das Datum, der 10. Februar 2015, war kein Zufall – es erinnerte an einen Tag, an dem das Team mit einer Reihe von Rückschlägen zu kämpfen hatte. Um die Enttäuschung zu vermeiden, eine hohle Nuss zu knacken, rief das Unternehmen seine Mitarbeiter dazu auf, die Nüsse stattdessen einfach pur aus der Packung zu essen.

Trotz des scherzhaften Namens hat der Feiertag nichts mit Hans Hachenberg zu tun, der rheinischen Karnevalsfigur mit dem Spitznamen "Doof Noß". Stattdessen bleibt er eine kleine, aber unterhaltsame Bürotradition. Jedes Jahr wirbt die viasion GmbH weiter für diesen Tag und verwandelt eine kleine Ärgernis in einen Moment gemeinsamer Freude.

Der Tag der blöden Nuss ist nach wie vor ein Nischenbrauchtum – aber einer mit Bestandsgarantie. Er schenkt Beschäftigten eine kurze Auszeit, um eine Handvoll Nüsse ohne das lästige Knacken zu genießen. Für die viasion GmbH ist die Tradition zugleich eine Erinnerung daran, auch in alltäglichen Frustrationen das Humorvolle zu entdecken.

Quelle