VfL Wolfsburgs Abstiegskampf spitzt sich nach zehn sieglosen Spielen dramatisch zu
Wibke WeitzelWolfsburgs Absturz droht: Aufstehen, kämpfen! - VfL Wolfsburgs Abstiegskampf spitzt sich nach zehn sieglosen Spielen dramatisch zu
VfL Wolfsburgs Abstiegskampf hat sich nach der 0:1-Niederlage gegen Werder Bremen weiter zugespitzt. Die Niederlage lässt die Mannschaft mit nur 21 Punkten aus 27 Spielen auf dem 17. Tabellenplatz zurück – während der FC St. Pauli als 16. mit 24 Zählern nun einen Drei-Punkte-Vorsprung auf die Wölfe hält.
Das Team bleibt seit zehn Spielen ohne Sieg. Unter dem neuen Trainer Dieter Hecking holten sie in seinen ersten beiden Partien lediglich einen Punkt. Trotz der schwachen Serie gibt sich Hecking kämpferisch und fordert seine Spieler auf, sich "aufzurappeln, wieder auf die Beine zu kommen und sich aus dem Abstiegskampf zurückzukämpfen".
Die Lage Wolfsburgs wird zunehmend prekärer. Eine weitere Niederlage könnte sie fünf Punkte hinter den Relegationsplatz zurückwerfen. Hecking rechnet sogar damit, dass der FC St. Pauli sein kommendes Heimspiel gegen den SC Freiburg gewinnt – was die Lücke weiter vergrößern würde.
Sportdirektor Pirmin Schwegler stellt sich hinter Heckings Führung. Der Verein betont, bis zur mathematischen Gewissheit des Abstiegs weiterzukämpfen. Doch mit dem 1. FC Heidenheim als zusätzlichem Konkurrenten im Tabellenkeller schrumpfen Wolfsburgs Überlebenschancen zusehends.
Die Wölfe stehen nun vor einer Mammutaufgabe, um den Abstieg noch abzuwenden. Mit nur sieben verbleibenden Spielen müssen sie schnell Siege einfahren, um zu St. Pauli aufzuschließen. Das nächste Spiel wird entscheidend sein, ob ihr Überlebenskampf weitergeht.






