Väter und Söhne: Ein Fotograf hält Europas innigste Bindungen fest
Ein neues Fotoprojekt rückt die innigen Bindungen zwischen Vätern und Söhnen in ganz Europa in den Fokus. Der bulgarische Fotograf Valery Poshtarov hat jahrelang diese Beziehungen festgehalten – seine Arbeiten werden bald in einer Sonderausgabe des bodo-Magazins präsentiert. Die Sammlung erkundet Themen wie Verbindung, Konflikt und kulturelle Vielfalt.
Unterdessen pulsiert das Ruhrgebiet mit kulturellen Events: von einer Punk- und Metal-Retrospektive in Dortmund bis zum Heimspiel einer Sängerin in Gelsenkirchen.
Poshtarovs Fotoprojekt begann mit einer einfachen, doch eindrucksvollen Idee: Väter und erwachsene Söhne, die sich an den Händen halten. Seine Bilder, die zunehmend Beachtung finden, dokumentieren Momente der Nähe, generationenübergreifende Spannungen und sich wandelnde Vorstellungen von Männlichkeit. Die kommende bodo-Sonderausgabe, die am 1. Oktober erscheint, wird diese Fotografien zusammen mit Geschichten aus ganz Europa zeigen. Seit seine frühen Werke erstmals veröffentlicht wurden, hat das Interesse an der Vater-Sohn-Dynamik in der Kunst zugenommen – spätere Entwicklungen sind jedoch weniger dokumentiert.
In Dortmund wirft eine neue Ausstellung samt Begleitbuch mit dem Titel DortmUnderground 1978–1998 einen Blick zurück auf die lebendige Punk- und Heavy-Metal-Szene der Stadt. Das Projekt taucht ein in zwei Jahrzehnte Underground-Musik, präsentiert seltene Fotos, Plakate und persönliche Erzählungen aus dieser Ära.
In Gelsenkirchen kehrt die Sängerin und Schauspielerin Larissa Sirah Herlen – bekannt als Lary – für das Ruhrtriennale-Festival zurück. Ihr Auftritt markiert eine Art Heimkehr für die Künstlerin, die sich in Musik und Theater einen Namen gemacht hat.
Aus Bochum gibt es Neuigkeiten vom Schauspielhaus: Thorsten Bihegue hat die Leitung des Young Schauspielhaus übernommen und löst damit Cathrin Rose ab. Er bringt frische Impulse für das jugendorientierte Theaterprogramm mit.
Unterdessen setzt Thomas Koch seine Arbeit fort, die den direkten Austausch zwischen Menschen fördert. Seit sechs Jahren organisiert er Veranstaltungen, die ungefilterte Gespräche unter Fremden anregen sollen. Sein Ziel: persönliche Verbindungen in einer zunehmend digitalen Welt stärken.
Eine kurieuse Meldung kommt aus Castrop-Rauxel, wo ein Hobby-Fußballteam prominenten Zuwachs erhalten hat: Micky Beisenherz, bekannt als TV-Moderator und Podcast-Host, kickt nun neben lokalen Enthusiasten mit. Die bunte Truppe spiegelt den Gemeinschaftsgeist der Region wider.
Nach fast vier Jahren ohne festes Zuhause ist Birgit endlich in ihre eigene Wohnung gezogen. Der neue Lebensraum bedeutet das Ende einer langen Wartezeit – und einen Neuanfang.
Die bodo-Sonderausgabe wird Poshtarovs Vater-Sohn-Porträts am 1. Oktober einem größeren Publikum zugänglich machen. Seine Arbeiten, zusammen mit Events wie der Ruhrtriennale und der DortmUnderground-Ausstellung, unterstreichen den wachsenden Fokus auf persönliche und kulturelle Geschichten in der Region.
Während in Bochum unter Bihegues Führung am Young Schauspielhaus ein neues Kapitel beginnt, setzen Kochs Dialogveranstaltungen weiter auf echte zwischenmenschliche Begegnungen. Diese Entwicklungen – zusammen mit Birgits neuem Zuhause und Beisenherz' lokalen Fußballauftritten – zeigen das vielschichtige, doch eng vernetzte Leben im Ruhrgebiet.






