Türkei feiert WM-Qualifikation mit Jubelstürmen in deutschen Städten
Trudel RuppersbergerTürkei feiert WM-Qualifikation mit Jubelstürmen in deutschen Städten
Die Türkei hat sich erstmals seit 2002 wieder für die Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert – dank eines knappen 1:0-Sieges gegen den Kosovo. Im ganzen Land und in deutschen Städten brachen Fans in Jubel aus, füllten die Straßen mit Autokorsos, Fahnen und Feuerwerk.
Das entscheidende Spiel endete mit einem einzigen Tor, das der Türkei den Turniereinzug sicherte. Schon Minuten später strömten begeisterte Anhänger in Städten wie Gelsenkirchen, Bielefeld, Düsseldorf und Mönchengladbach auf die Straßen. Lärmende Autokorsos schlängelten sich durch die Viertel, während Fahrer türkische Flaggen schwenkten und unablässig hupten.
Besonders ausgelassen wurde in Dortmund gefeiert. Der Bereich um den Hauptbahnhof entwickelte sich zum Zentrum der Feiern, wo sich Fans drängten und Feuerwerk den Himmel erleuchtete. Die örtliche Polizei betonte, dass große Fußballerfolge der türkischen Nationalmannschaft die Stadt oft lahmlegen.
In Köln verlief die Nacht dagegen deutlich ruhiger. Zwar gab es vereinzelte Lärmbeschwerden, doch die Feiern blieben weitgehend friedlich.
Offizielle Zahlen zu den Teilnehmerzahlen der spontanen Kundgebungen in Nordrhein-Westfalen liegen bisher nicht vor.
Der Sieg markiert die Rückkehr der Türkei auf die WM-Bühne nach zwei Jahrzehnten. Städte mit großen türkischen Gemeinschaften erlebten stundenlange, teils ausgelassene Feiern. Trotz des Ausmaßes der Festivitäten meldeten die Behörden keine größeren Zwischenfälle.






