07 May 2026, 16:42

Trigema-Erbin Grupp warnt vor Steuerlast und Lohnnebenkosten für Unternehmen

Modeillustration aus dem Jahr 1932, die Frauen in Frühjahrs- und Sommerkleidern zeigt, mit begleitendem Text.

Trigema-Erbin Grupp warnt vor Steuerlast und Lohnnebenkosten für Unternehmen

Bonita Grupp, Erbin des Modeimperiums Trigema, hat sich zu Steuerpolitik und Arbeitskosten geäußert. Zwar akzeptiert sie eine moderate Erhöhung des Spitzensteuersatzes, warnt jedoch davor, dass weitere finanzielle Belastungen Unternehmen zusätzlich unter Druck setzen könnten. Ihre Aussagen fallen in eine Phase, in der die Regierung einen neuen steuerfreien Bonus für Arbeitnehmer einführt.

Grupp sieht Spielraum für eine leichte Anhebung der höchsten Steuerstufe – allerdings nur, wenn dies durch andere Entlastungsmaßnahmen ausgeglichen wird. Sie betonte, dass jede Veränderung vermeiden müsse, zusätzliche Lasten auf Unternehmen abzuwälzen, die bereits mit steigenden Kosten kämpfen.

Ihr Hauptanliegen gilt den wachsenden Lohnnebenkosten, die sie als potenziell überfordernd beschreibt. Ohne Gegenmaßnahmen könnten diese Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen stark belasten.

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Die Unternehmerin kritisierte zudem den kürzlich beschlossenen steuerfreien Bonus in Höhe von 1.000 Euro. Sie bezeichnete ihn als politisches Signal, das unrealistische Erwartungen wecke, statt grundlegende wirtschaftliche Probleme anzugehen. Trigema selbst hat noch nicht entschieden, ob das Unternehmen den Bonus an seine Mitarbeiter auszahlen wird.

Grupps Haltung unterstreicht die Spannung zwischen Steueranpassungen und den größeren finanziellen Herausforderungen. Die endgültige Entscheidung des Modeunternehmens über den Bonus steht noch aus. Derweil bleibt ihr Fokus darauf gerichtet, Steuergerechtigkeit mit tragbaren Betriebskosten in Einklang zu bringen.

Quelle