Trierer Wochenende mit 144 Polizeieinsätzen und Pyro-Zwischenfall bei Fanmarsch
Sami RöhrichtTrierer Wochenende mit 144 Polizeieinsätzen und Pyro-Zwischenfall bei Fanmarsch
Trier erlebte ein turbulenes Wochenende mit 144 Polizeieinsätzen
Die Trierer Polizei hatte an einem bewegten Wochenende alle Hände voll zu tun: 144 Einsätze – von Straftaten bis zu Verkehrsunfällen – hielten die Beamten in Atem. Besonders brisant wurde es, als bei einem Fanmarsch von Fußballanhängern Pyrotechnik gezündet wurde und dabei eine Person verletzt wurde. Trotz der hohen Einsatzzahl verliefen die meisten Großveranstaltungen jedoch ohne größere Zwischenfälle.
Zwischen Freitag und Sonntag bearbeiteten die Beamten des Trierer Polizeireviers 42 Strafanzeigen und rückten zu 26 Verkehrsunfällen aus. Die erhöhte Arbeitsbelastung fiel in eine Phase, in der die Stadt vier Großveranstaltungen ausrichtete – darunter das traditionelle Sektgala, das ohne nennenswerte Vorfälle zu Ende ging.
Vor dem Spiel zwischen der SV Eintracht Trier und der SG Barockstadt Fulda hatten sich Hundertschaft von Fans zu einem Marsch versammelt. Während des Umzugs zündeten einige Teilnehmer Feuerwerkskörper, wobei eine abirrende Rakete einen Unbeteiligten traf. Der Verletzte wurde vor Ort von Rettungskräften versorgt.
Die Behörden beobachteten die Lage genau, meldeten aber keine weiteren Ausschreitungen im Zusammenhang mit dem Fußballspiel. Die übrigen Vorfälle über das Wochenende verteilten sich über das gesamte Stadtgebiet, ohne dass es an einem Ort zu einer Häufung schwerer Straftaten kam.
Insgesamt bewältigte die Polizei an dem Wochenende eine Mischung aus geplanten Veranstaltungen und unerwarteten Zwischenfällen. Zwar führte der Fanmarsch zu einer leichten Verletzung, doch dank des umfassenden Einsatzes blieb die öffentliche Sicherheit gewahrt. Die Ermittlungen zu den Strafanzeigen und Verkehrsunfällen laufen derweil auf Hochtouren.






