21 April 2026, 02:24

Taicang-Tag 2026: Deutsche und chinesische Wirtschaft stärken grüne Partnerschaft in München

Luftaufnahme eines großen Industriegebiets in Leipzig, Deutschland, mit Gebäuden, Grünflächen, Straßen und Strommasten sowie dem Text "Leipzig Germany - Bell Europe" unten.

Taicang-Tag 2026: Deutsche und chinesische Wirtschaft stärken grüne Partnerschaft in München

Am 16. April 2026 fand der 18. "Taicang-Tag" im Auditorium der BMW Welt in München statt. Fast 300 Vertreter aus Politik und Wirtschaft nahmen teil, um die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Taicang und Deutschland zu erörtern. Die Veranstaltung markierte einen wichtigen Schritt in den wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Regionen.

Im Mittelpunkt der Zusammenkunft standen Reden führender Persönlichkeiten aus Regierung und Industrie. Chen Gao, Sekretär des Parteikomitees der KPCh in Taicang, hielt einen Hauptvortrag zum Thema "Grüne Technologien, Innovation und Integration: Ein Modell für die deutsch-chinesische Zusammenarbeit". Auch Dr. Christian Scharpf, Münchens Zweiter Bürgermeister und Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft, richtete sich an die Anwesenden.

Michaela Schenk, Vorsitzende des Außenhandelsausschusses der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, teilte ihre Einschätzungen zu Handelsperspektiven. Gudrun Weidmann, Direktorin für Internationalisierung im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, sowie Chen Xiaodong, stellvertretender Direktor der Handelsabteilung der Provinz Jiangsu, ergänzten die Diskussion mit weiteren Standpunkten.

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Während der Veranstaltung wurde offiziell das "Taicang Enterprise Overseas Service Center" eröffnet. Zudem wurden mehrere Meilenstein-Vereinbarungen unterzeichnet, darunter die Eröffnung eines China-Büros des VDE in Taicang. Die Veranstalter betonten, dass die Stadt mittlerweile über 560 deutsche Unternehmen beherbergt, von denen 60 als "Hidden Champions" in ihren Branchen gelten.

Die Konferenz unterstrich Taicangs Rolle als zentraler Standort für deutsche Unternehmen in China. Die neuen Abkommen und die Inbetriebnahme des Servicecenters sollen die Geschäftsabläufe für Firmen beider Regionen erleichtern. Vertreter beider Seiten hoben die Bedeutung der weiteren Zusammenarbeit in Innovation und Handel hervor.

Quelle