Stralsunder Zoll knackt 2024 die 700-Millionen-Marke – mit Rekord bei Beschlagnahmungen
Karl-Peter MöchlichenStralsunder Zoll knackt 2024 die 700-Millionen-Marke – mit Rekord bei Beschlagnahmungen
Hauptzollamt Stralsund erwirtschaftete 2024 rund 701 Millionen Euro für EU und Deutschland
Das Hauptzollamt Stralsund hat im Jahr 2024 etwa 701 Millionen Euro für die Europäische Union und Deutschland eingeholt. Diese Summe setzt sich aus Energiesteuern, Zöllen und weiteren Einnahmequellen zusammen. Gleichzeitig verzeichnete die Behörde im vergangenen Jahr einen deutlichen Anstieg bei beschlagnahmten Waren und illegalen Substanzen.
Mit 397,35 Millionen Euro erwiesen sich die Energiesteuern als die ergiebigste Verbrauchsteuer in Mecklenburg-Vorpommern. Weitere 6,83 Millionen Euro flossen durch Zölle direkt in den Haushalt der Europäischen Union.
Im Jahr 2024 bearbeitete das Amt 924.321 Importe – ein spürbarer Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr. Parallel dazu beschlagnahmten die Beamten große Mengen illegaler Güter, darunter 2 Millionen Zigaretten, über 10 Tonnen andere Tabakerzeugnisse und 92.750 verbotene Arzneimittel. Die Zahlen liegen damit deutlich über denen der Vorjahre.
Auch bei Drogen stiegen die Beschlagnahmungen: 76 Kilogramm Haschisch und 7 Kilogramm Marihuana wurden sichergestellt. Zudem konfiszierten Einsatzkräfte 422 Waffen und verbotene Gegenstände. Finanzermittlungen zu nicht angemeldeter Arbeit deckten Steuerausfälle in Höhe von 10,32 Millionen Euro auf.
Darüber hinaus sicherte das Zollamt 2024 Forderungen in Höhe von etwa 48,3 Millionen Euro.
Stralsunder Zoll verzeichnet 2024 höhere Einnahmen und mehr Kontrollen Das Hauptzollamt Stralsund verbuchte 2024 nicht nur gestiegene Einnahmen, sondern auch eine intensivere Vollzugstätigkeit. Die Zahl der bearbeiteten Importe nahm zu, und illegale Waren – von Drogen bis zu Medikamenten – wurden in größerem Umfang beschlagnahmt. Die Zahlen spiegeln sowohl eine Belebung des Handels als auch verschärfte Kontrollen in der Region wider.






