16 March 2026, 22:30

Städte starten bundesweite Aktionswochen gegen Rassismus mit kreativen Projekten

Eine Gruppe von Menschen mit "Black Lives Matter"-Schildern, eine Frau spricht an einem Podium vor einer Menge, vor einer Wand.

Städte starten bundesweite Aktionswochen gegen Rassismus mit kreativen Projekten

In ganz Deutschland haben Städte und Gemeinden die Internationalen Wochen gegen Rassismus eröffnet, die noch bis zum 29. März dauern. In diesem Jahr steht die Aktion unter dem Motto "Schutz der Menschenwürde" und verbindet Menschen durch lokale Veranstaltungen, Diskussionsrunden und Kampagnen. In Neuwied startete die Initiative mit einem lebendigen Aktionstag am Luisenplatz, der bei Anwohner:innen und Organisationen auf große Resonanz stieß.

Das Programm in Neuwied begann mit einem Treffen am Luisenplatz, wo Einrichtungen wie Caritas, Diakonie und das Projekt "Starke Nachbarn" Informationsstände und Mitmachaktionen anboten. Zwischen 11 und 14 Uhr konnten Besucher:innen an interaktiven Workshops, Gesprächsrunden und Solidaritätsaktionen teilnehmen. Mit dabei waren auch der Rat für Migration und Integration, das Mehrgenerationenhaus, die AWO sowie das Gesundheitsamt des Kreises mit seiner Abteilung für Prävention.

Die bundesweite Kampagne umfasst Aktivitäten in mehreren Bundesländern. In Greifswald findet vom 17. bis 30. März 2025 ein Wettbewerb für Aufkleber- und Plakatdesign statt, begleitet von öffentlichen Lesungen. Heidelberg plant am 25. März 2025 einen Aktionstag mit Redebeiträgen und Informationsständen. Goslar bietet Workshops an, während Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit weiteren Veranstaltungen vertreten sind. Alle Aktionen stehen unter dem Leitmotiv "100 % Menschenwürde – Gemeinsam gegen Rassismus und rechtsextreme Ideologien".

Bürgermeister Peter Jung betonte die Bedeutung einer gemeinsamen Verantwortung für Respekt und Würde. In Neuwied engagieren sich lokale Akteur:innen weiterhin mit Gesprächsrunden, kreativen Projekten und öffentlichen Foren, um den Dialog zu vertiefen.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus laufen noch bis zum 29. März; die Veranstaltungen stehen allen offen. Weitere Informationen gibt es unter www.ourwebsite/iwgr. Die Organisator:innen wollen damit den Austausch fördern, Diskriminierung entgegentreten und die Solidarität in der Gesellschaft stärken.

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