SPD-Spitzenkandidat Krach fordert fünfprozentige Reichensteuer für mehr Gerechtigkeit
Wibke WeitzelSPD-Spitzenkandidat Krach fordert fünfprozentige Reichensteuer für mehr Gerechtigkeit
Steffen Krach, Spitzenkandidat der SPD in Berlin, hat eine neue Steuer für Spitzenverdiener vorgeschlagen. Der Zuschlag soll fünf Prozent auf Einkommen über 300.000 Euro für Einzelpersonen und über 500.000 Euro für verheiratete Paare betragen. Krach präsentierte den Plan als Maßnahme gegen die wachsende Ungleichheit in Deutschland.
Er argumentierte, die Zahl der Superreichen im Land sei stark angestiegen. Die Steuer bezeichnete er als notwendigen Schritt, um diesem Trend entgegenzuwirken und diejenigen zu entlasten, die am stärksten unter dem wirtschaftlichen Druck leiden. Die geplante „Zukunfts-Solidaritätsabgabe“ soll bis 2030 gelten.
Die Einnahmen aus der Abgabe würden in Bildungs- und Familienförderprogramme fließen. Krach kritisierte zudem die geplanten Sparmaßnahmen, die seiner Meinung nach Alleinerziehende, Rentner, pflegende Angehörige, Auszubildende und Studierende unverhältnismäßig hart treffen. Es sei die Pflicht der Partei, diese Kürzungen zu verhindern.
In seinem Appell forderte Krach die SPD auf, die Stärke der sozialen Demokratie unter Beweis zu stellen. Er verwies auf aktuelle Wahlergebnisse und Umfragen als Gründe für mutiges Handeln. Durch die frühzeitige Einführung der Steuer im Reformprozess hofft er, das Vertrauen der Bevölkerung zurückzugewinnen.
Die geplante Abgabe soll bis 2030 gelten und gezielt Bildung sowie Familienleistungen finanzieren. Krach positioniert sie als direkte Antwort auf Ungleichheit und ungerechte Sparpläne. Die Maßnahme zielt darauf ab, benachteiligte Gruppen zu schützen und das Engagement der SPD für soziale Gerechtigkeit zu unterstreichen.






