15 April 2026, 22:27

Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung auf Münsteraner Baustellen aufgedeckt

Ein Fräser mit Schutzbrille bedient eine Maschine in einer gut beleuchteten Fabrikumgebung.

Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung auf Münsteraner Baustellen aufgedeckt

Zollbeamte in Münster deckten bei einer überraschenden Kontrolle auf fünf Baustellen für Glasfaserleitungen schwere Verstöße gegen das Arbeitsrecht auf. Die Überprüfungen am 26. März 2026 förderten nicht angemeldete Arbeiter, illegalen Aufenthalt und einen Fluchtversuch eines Mitarbeiters zutage.

Insgesamt wurden 38 Beschäftigte während der Aktion überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass 20 von ihnen nicht sozialversicherungspflichtig gemeldet waren – sie arbeiteten also schwarz. Sechs weitere hielten sich ohne gültige Aufenthaltserlaubnis in Deutschland auf.

Ein Mitarbeiter versuchte bei der Befragung zu fliehen, wurde jedoch schnell von den Beamten gestellt. Bei einem anderen Arbeiter stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag; er wurde umgehend der Polizei übergeben.

Verena John, die Pressesprecherin des Hauptzollamts Münster, bestätigte später das Ausmaß der Verstöße. Sie bezeichnete die Vergehen als gravierend und kündigte weitere Ermittlungen an.

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Die Kontrolle brachte weitverbreitete Unregelmäßigkeiten in der Belegschaft ans Licht. Illegale Beschäftigung, fehlende Anmeldungen und ein offener Haftbefehl führten zu sofortigen Maßnahmen. Noch ist unklar, ob weitere Strafen oder Anklagen folgen werden.

Quelle