20 April 2026, 01:01

Sachsen erhöht Beamtengehälter: CDU und SPD einigen sich auf schrittweise Anpassung

Schwarz-weißer architektonischer Grundriss des ehemaligen Bundeskanzleramts in der Bundesrepublik Deutschland, der detaillierte Layouts mit beschrifteten Räumen und strukturellen Elementen zeigt.

Sachsen erhöht Beamtengehälter: CDU und SPD einigen sich auf schrittweise Anpassung

Beamte in Sachsen erhalten Gehaltserhöhung nach Einigung von CDU und SPD

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Die Beamten in Sachsen sollen nach einer Vereinbarung der regierenden CDU und SPD eine Gehaltserhöhung erhalten. Die Parteien einigten sich darauf, den jüngsten Tarifabschluss des öffentlichen Dienstes auf die Beamten zu übertragen, um deren Bezüge an die aktuellen tariflichen Standards anzupassen und so für mehr Fairness zu sorgen.

Die geplante Regelung sieht eine gestaffelte Erhöhung der Gehälter vor: Ab dem 1. April 2026 steigen die Bezüge um 2,8 Prozent, mindestens jedoch um 100 Euro. Eine weitere Anpassung um 2,0 Prozent folgt am 1. März 2027, bevor zum 1. Januar 2028 eine letzte Erhöhung um 1,0 Prozent in Kraft tritt.

CDU und SPD wollen nun einen entsprechenden Gesetzentwurf in den Landtag einbringen, der sowohl die Gehälter als auch die Pensionen der Beamten anpasst. Jan Löffler, haushaltspolitischer Sprecher der CDU, bezeichnete die Einigung als ein "ausgewogenes Ergebnis" und betonte, dass die Fairness eine Übertragung auf die Beamten erfordere. Henning Homann, Fraktionsvorsitzender der SPD, ergänzte, die Entscheidung zeuge von Respekt vor den Beschäftigten im öffentlichen Dienst.

Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) begrüßte die Ankündigung. Ralf Hron, stellvertretender DGB-Landesvorsitzender in Sachsen, hob die zentrale Rolle der Beamten für die Aufrechterhaltung von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie hervor.

Sachsen ist mit diesem Schritt nicht allein: Auch Mecklenburg-Vorpommern, das Saarland, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein haben signalisiert, den aktuellen Tarifabschluss des öffentlichen Dienstes auf ihre Beamten zu übertragen.

Mit der schrittweisen Anpassung über drei Jahre hinweg werden die Gehälter der sächsischen Beamten an die im Februar geschlossene Tarifvereinbarung des öffentlichen Dienstes angeglichen. Nun liegt der Gesetzentwurf zur Abstimmung im Landtag vor.

Quelle