29 June 2026, 20:36

Rückfallquoten bei Gewaltverbrechen: Deutliche Unterschiede zwischen Deutschen und Nichtdeutschen

Wer begeht in Deutschland immer wieder Gewaltverbrechen

Rückfallquoten bei Gewaltverbrechen: Deutliche Unterschiede zwischen Deutschen und Nichtdeutschen

Offizielle Zahlen für das Jahr 2025 zeigen eine deutliche Diskrepanz bei den Rückfallquoten von Tatverdächtigen in Gewaltverbrechen in Deutschland. Nichtdeutsche Staatsangehörige, die 14,9 Prozent der Bevölkerung ausmachen, stellten 42,9 Prozent der Tatverdächtigen in diesem Bereich. Die Daten verdeutlichen erhebliche Unterschiede in den Rückfallmustern zwischen verschiedenen Nationalitäten.

Bei deutschen Staatsbürgern, die wegen Gewaltverbrechen verdächtigt wurden, gab es bei 8,2 Prozent einen zweiten Vorwurf, bei 1,8 Prozent einen dritten und bei 0,8 Prozent vier bis fünf weitere. Bei mehreren Gruppen nichtdeutscher Tatverdächtiger lagen diese Werte deutlich höher. Bei syrischen Verdächtigen betrug die Quote für einen zweiten Vorwurf 10,3 Prozent, für einen dritten 3 Prozent.

Ähnliche Trends zeigten sich bei afghanischen Tatverdächtigen: 10,7 Prozent sahen sich einem zweiten Vorwurf ausgesetzt, 2,4 Prozent einem dritten. Noch höher waren die Werte bei tunesischen Verdächtigen – 16,4 Prozent wurden zweimal und 6 Prozent dreimal beschuldigt. An der Spitze der Statistik standen marokkanische Tatverdächtige mit 15 Prozent bei einem zweiten Vorwurf und 5,3 Prozent bei einem dritten.

Ukrainische Verdächtige wiesen demgegenüber niedrigere Rückfallquoten auf: 8,3 Prozent hatten einen zweiten Vorwurf, 1,7 Prozent einen dritten. Die Daten vermerkten zudem, dass der wegen Gruppenvergewaltigung verurteilte Islam El M., der in Deutschland geboren wurde, während seines Prozesses einen Dolmetscher benötigte.

Der AfD-Abgeordnete Martin Hess kritisierte die Situation scharf und bezeichnete die hohe Zahl der Wiederholungstäter als „inakzeptabel“. Er warf anderen politischen Parteien vor, ideologische Ziele über die öffentliche Sicherheit zu stellen. Hess behauptete zudem, Deutschland sei zu einer „Komfortzone“ für gewaltbereite Straftäter geworden, die sich einer Integration verweigerten.

Die Statistiken für 2025 offenbaren eine klare Kluft bei den Rückfallquoten zwischen deutschen und nichtdeutschen Tatverdächtigen in Gewaltverbrechen. Die Zahlen unterstreichen zudem die Unterschiede zwischen den verschiedenen Gruppen nichtdeutscher Herkunft. Politiker reagierten mit Forderungen nach schärferen Maßnahmen und einer stärkeren Fokussierung auf die innere Sicherheit.

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