24 March 2026, 20:31

Rofu Kinderland ruft Plüschfiguren wegen Asbestgefahr zurück

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Rofu Kinderland ruft Plüschfiguren wegen Asbestgefahr zurück

Spielwarenhändler Rofu Kinderland ruft Plüschfiguren wegen Asbestverdachts zurück

Der deutsche Spielwarenhändler Rofu Kinderland hat eine Reihe von Plüschfiguren zurückgerufen, nachdem Tests Hinweise darauf geliefert haben, dass deren Füllmaterial Asbest enthalten könnte. Das Unternehmen gab die Maßnahme bekannt, nachdem Bedenken wegen möglicher Gesundheitsrisiken aufkamen – insbesondere dann, wenn das Material beschädigt wird. Der Rückruf erfolgt zu einer Zeit, in der der Händler mit finanziellen Schwierigkeiten kämpft: Erst in diesem Jahr hatte Rofu Kinderland Insolvenz angemeldet.

Die Rückrufaktion wurde vom Unternehmenssitz in Hoppstädten-Weiersbach (Rheinland-Pfalz) aus eingeleitet. Die betroffenen Spielzeuge wurden aus dem Verkauf genommen, und Kunden werden aufgefordert, sie umgehend nicht mehr zu verwenden. Wer die Produkte zurückgibt, erhält den vollen Kaufpreis erstattet.

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Das Unternehmen warnte, dass die Füllung einiger Plüschfiguren Spuren von Asbest enthalten könnte. Bei Beschädigung bestehe ein Gesundheitsrisiko, vor allem wenn Fasern eingeatmet würden. Die Rückrufmitteilung wurde auch auf der offiziellen deutschen Produktwarnseite Lebensmittelwarnung.de veröffentlicht.

Rofu Kinderland steht seit Januar unter finanziellen Druck, nachdem das Unternehmen Insolvenz angemeldet hatte. Als Gründe für die Schwierigkeiten wurden schwache Weihnachtsumsätze und die zunehmende Konkurrenz durch Onlinehändler genannt. Dies ist bereits der dritte asbestbedingte Spielzeugrückruf in Deutschland innerhalb der letzten fünf Jahre – nach ähnlichen Fällen bei Obi 2023 und einem bayerischen Händler im Jahr 2024.

Kunden, die betroffene Plüschtiere besitzen, werden aufgefordert, diese zur Rückerstattung zurückzugeben. Wie viele Produkte betroffen sind und wie lange der Rückruf andauern wird, teilte das Unternehmen nicht mit. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin, während die Untersuchungen zu den Asbestrisiken fortgesetzt werden.

Quelle