17 June 2026, 18:13

Rheinland-Pfalz verbietet Smartphones im Unterricht – was das für Schüler bedeutet

Neuer Bildungsminister in Mainz will Verbot von privaten Handys an Schulen: Schule als sicherer Ort - Wettbewerb bei Bundesjugendspielen zurück

Rheinland-Pfalz verbietet Smartphones im Unterricht – was das für Schüler bedeutet

Rheinland-Pfalz führt Verbot privater Smartphone-Nutzung in der Schule ein

Rheinland-Pfalz wird künftig die private Nutzung von Smartphones während der Unterrichtszeit verbieten. Die Entscheidung markiert einen deutlichen Kurswechsel unter der neuen Bildungsministerin des Landes, Ute Eiling-Hütig. Gleichzeitig führt sie wieder Wettbewerbsprinzipien bei den Bundesjugendspielen ein.

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Die früheren Minister Stefanie Hubig und Sven Teuber (beide SPD) hatten sich gegen ein landesweites Handyverbot ausgesprochen. Die CDU hatte hingegen seit Langem eine solche Regelung gefordert – mit der Begründung, Smartphones lenkten Schüler ab und beeinträchtigten ihre Lernleistung, wie die CDU-Politikerin Jenny Groß betonte.

Auch Lehrer und Schulmitarbeiter in Rheinland-Pfalz hatten nach einer einheitlichen Regelung gefordert, um ständige Konflikte mit Eltern und Schülern über die Handynutzung zu vermeiden. Das Verbot folgt damit ähnlichen Schritten in Hessen, wo eine Beschränkung ab dem Schuljahr 2025/2026 greift.

Mehrere andere europäische Länder wie Frankreich, Italien, das Vereinigte Königreich und die Niederlande haben bereits ähnliche Verbote an Schulen eingeführt. Die neue Regelung kommt zudem vor dem Hintergrund wachsender Sorgen über die Auswirkungen sozialer Medien wie TikTok und Instagram auf Jugendliche.

Das Verbot tritt unter der Führung von Ute Eiling-Hütig in Kraft, die kürzlich ihr Amt antrat. Damit endet eine jahrelange Debatte im Land und Rheinland-Pfalz schließt sich einem wachsenden Trend in Europa an. Die Schulen werden die Regel ab Beginn des nächsten Schuljahres durchsetzen.

Quelle