"Rehné": Der Hirsch, der sich an der Autobahn A7 wie zu Hause fühlt
Sami RöhrichtTierattraktion auf der A7: Hunderte Anrufe wegen Hirsch - "Rehné": Der Hirsch, der sich an der Autobahn A7 wie zu Hause fühlt
Ein einzelner Hirsch, von Einheimischen Rehné getauft, ist seit über zwei Jahren eine vertraute Erscheinung in der Nähe der Autobahn A7 bei Soltau. Autofahrer und Anwohner beobachten das Tier regelmäßig, wie es am Straßenrand rastet – doch bisher gab es keine Unfälle mit dem Wildtier.
Erstmals als junger Hirsch gesichtet, hat sich das Tier mittlerweile an den Lärm des vorbeirauschenden Verkehrs gewöhnt. Oft liegt es im Gras nahe der Ausfahrt Soltau-Süd in Richtung Hannover, bevor es sich in den angrenzenden Wald zurückzieht. In den vergangenen zwei Jahren, von März 2024 bis März 2026, wurden in der gleichen Gegend etwa 15 weitere Wildtierbeobachtungen gemeldet – darunter Rehe, Füchse und Wildschweine –, und zwar von Anwohnern, Jägern und der örtlichen Polizei.
Eine aktuelle Gefahrenanalyse ergab, dass der Hirsch für Autofahrer kaum eine Bedrohung darstellt. Dennoch werden die Behörden entlang der Autobahn Warnschilder aufstellen, um die Kraftfahrer zu sensibilisieren. Die Polizei rät zudem davon ab, abrupt zu bremsen oder anzuhalten, sollte das Tier gesichtet werden.
Das Verhalten des Hirschs bleibt berechenbar, und es kam bisher zu keinen Zusammenstößen. Die Warnschilder sollen das Risiko weiter minimieren. Derweil bleibt das Tier eine lokale Attraktion – unbeeindruckt vom ständigen Trubel der Autobahn.






