21 April 2026, 02:23

Regierung prüft Streichung der Steuervergünstigung für Handwerkerleistungen

Offenes Buch mit handgeschriebenem Text auf altem Papier, mit Wasserzeichen am unteren Rand, wahrscheinlich ein Dokument aus der Bundesrepublik Deutschland.

Regierung prüft Streichung der Steuervergünstigung für Handwerkerleistungen

Die deutsche Regierungskoalition prüft derzeit die Abschaffung einer Steuervergünstigung für Handwerksleistungen im Wohnungsbau. Die aktuelle Förderung ermöglicht es Haushalten, bis zu 20 Prozent der Handwerkerkosten von der Steuer abzusetzen – mit einer maximalen jährlichen Ersparnis von 1.200 Euro. Abgeordnete haben nun Gespräche mit Wirtschaftsverbänden aufgenommen, um die möglichen Folgen einer Streichung abzuschätzen.

Mit dem Steuerbonus können Privatpersonen einen Teil der Ausgaben für Renovierungs- und Reparaturarbeiten zurückerhalten. Bis zu 6.000 Euro der anfallenden Kosten pro Jahr lassen sich geltend machen, was die Steuerlast um bis zu 1.200 Euro mindern kann. Jetzt überlegt die Koalition, ob sie die Förderung komplett abschaffen soll.

Führende Vertreter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion betonten, ihnen lägen keine konkreten Pläne zur Abschaffung der Vergünstigung vor. Das Bundesfinanzministerium hingegen äußerte sich nicht zu den laufenden Beratungen.

Um die Auswirkungen besser einschätzen zu können, suchen die Abgeordneten das Gespräch mit Handwerksverbänden und kleinen Betrieben. Ziel der Gespräche ist es, zu klären, wie sich ein Wegfall der Steuererleichterung auf Hausbesitzer und das Handwerk auswirken könnte.

Die mögliche Streichung der Förderung könnte die Kosten für Eigentümer steigen lassen, die Reparaturen oder Sanierungen planen. Auch Unternehmen der Branche müssten mit Nachfrageveränderungen rechnen, falls der Abzug entfällt. Eine endgültige Entscheidung der Koalition steht noch aus.

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