"Postkarten für den Iran": Wie ein Fotoprojekt Solidarität und Spenden vereint
Sami Röhricht"Postkarten für den Iran": Wie ein Fotoprojekt Solidarität und Spenden vereint
"Postkarten für den Iran": Ein Fotoprojekt sammelt Spenden und schafft Bewusstsein
Das neue Projekt Postkarten für den Iran sammelt mit fotografischen Werken Gelder und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Situation im Land. Der in Berlin ansässige Fotograf Lenny Rothenberg initiierte die Aktion, um iranische Frauen und lokale Journalist:innen zu unterstützen. Jeder Postkartensatz präsentiert Arbeiten von 22 Fotograf:innen – die gesamten Einnahmen kommen direkt den Bedürftigen zugute.
Die Idee entstand aus Rothenbergs Wunsch, Menschen im Iran in ihrer Not zu helfen. Er wandte sich an Kolleg:innen wie Chiara Baluch, die mit ihren Fotos zum Projekt beitrug. Baluch ist überzeugt, dass selbst kleine kreative Initiativen bedeutenden Wandel anstoßen können.
Die Postkartensätze werden für 22 Euro pro Set verkauft, und die Resonanz ist überwältigend: Allein in den ersten Tagen gingen über 100 Sätze über den Ladentisch, die Organisator:innen streben an, diese Zahl bald zu verdoppeln. Rothenberg arbeitet mit der iranischen Sektion von Amnesty International zusammen, um sicherzustellen, dass die Mittel bei den wirksamsten lokalen Organisationen ankommen.
Doch das Projekt geht über reine Spendensammlung hinaus – es fördert die Solidarität zwischen Künstler:innen und Gemeinschaften. Die Macher:innen wollen zeigen, wie kollektives Handeln marginalisierte Gruppen stärken kann. Die Initiative hat bereits an Fahrt aufgenommen, die Verkäufe übertreffen die ursprünglichen Erwartungen. Mit jedem verkauften Set fließen weitere Hilfsgelder direkt an iranische Frauen und Journalist:innen. Der Erfolg des Projekts unterstreicht zudem, wie Kunst Menschen für eine gemeinsame Sache vereinen kann.






