Polizei sprengt riesige Cannabis-Plantage in Möllenbeck mit über 1.000 Pflanzen
Karl-Peter MöchlichenPolizei sprengt riesige Cannabis-Plantage in Möllenbeck mit über 1.000 Pflanzen
In Deutschland ermitteln die Behörden gegen drei Männer wegen illegalen Cannabishandels. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, in einem leerstehenden Haus in Möllenbeck eine große Plantage betrieben zu haben. Bei einer kürzlichen Razzia wurden über 1.000 Cannabispflanzen entdeckt.
Die Staatsanwaltschaft Bückeburg und die Polizeiinspektion Rinteln leiten die Ermittlungen. Die drei Tatverdächtigen – 31, 41 und 50 Jahre alt – sollen die Anbaustätte betrieben haben. Der 41-Jährige, ein albanischer Staatsbürger ohne festen Wohnsitz, wurde bei der Aktion festgenommen und gilt als Hauptverdächtiger.
Die Ermittler stießen zudem in einem ehemaligen Restaurant in Porta Westfalica auf ein Lager. Dort wurden mehr als 50 Kilogramm Cannabis sichergestellt. Der 41-jährige Verdächtige bleibt in Untersuchungshaft und wird einem Haftrichter vorgeführt, der über die Fortdauer der Haft entscheidet.
Die Ermittlungen dauern an. Da der Hauptverdächtige keinen festen Wohnsitz hat, wird er als fluchtgefährdet eingestuft. Die Behörden prüfen weiterhin das Ausmaß und die Strukturen des mutmaßlichen Handelnetzwerks.
