Polizei deckt Mängel bei Buskontrollen in Bad Kreuznach auf
Am 9. Februar 2026 fand am Europaplatz in Bad Kreuznach eine Polizeikontrolle statt – Teil einer europaweiten Verkehrssicherheitskampagne. Im Rahmen der ROADPOL-Verkehrssicherheitswoche, an der sich 28 Länder mit abgestimmten Kontrollen beteiligten, lag der Fokus der Beamten auf Bussen und Lkw. Zudem wurden neue Vorschriften zum Mitführen von Waffen im öffentlichen Dienst überprüft.
Ziel der Aktion war die Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie die Einhaltung der Transportvorschriften. Bei acht Personenkontrollen gab es keine Beanstandungen. Vier Busse fielen jedoch wegen fehlender oder ungültiger Unterlagen durch die Prüfung.
In einem Fall fehlten die vorgeschriebenen Radkeile, ein anderer Fahrer konnte keinen gültigen Berufsqualifikationsnachweis vorlegen. Diese Verstöße führten zu fünf Ordnungswidrigkeitsverfahren. Zudem kontrollierten die Beamten mögliche Verstöße gegen § 42b des Waffengesetzes, der das Führen von Waffen und Messern in öffentlichen Verkehrsmitteln verbietet.
Die Maßnahme unterstrich die anhaltenden Bemühungen zur Durchsetzung von Verkehrs- und Sicherheitssregeln. Die meisten Verstöße betrafen fehlende Ausrüstung oder Dokumente. Die Ergebnisse fließen in die übergreifende ROADPOL-Kampagne ein, um die Verkehrssicherheit in ganz Europa weiter zu stärken.
ROADPOL 2026 Kampagne erweitert sich mit geplanten zukünftigen Operationen
ROADPOL hat seinen 2026-Operationalkalender veröffentlicht und dabei enthüllt, dass die Kontrollen in Bad Kreuznach Teil einer geplanten Serie von Durchsetzungswellen waren, die kommerzielle Fahrzeuge ins Visier nehmen. Der vollständige Zeitplan umfasst:
- 9–15 Februar gefolgt von 4–10 Mai und 16–22 November Kampagnen.
- Diese koordinierten Maßnahmen zielen darauf ab, Straßenverkehrssicherheitsprobleme in ganz Europa anzugehen.
- Der Zeitplan enthält zusätzliche Operationen bezüglich Geschwindigkeit, Alkohol und Fahrerverdistraktion später im Jahr.