06 May 2026, 06:43

PGIM revolutioniert den deutschen Wohnungsmarkt mit Miet-Reihenhäusern für Pendler

Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt, Deutschland, ein großes Gebäude mit vielen Fenstern, umgeben von städtischer Infrastruktur und Grünflächen unter einem bewölkten Himmel.

PGIM revolutioniert den deutschen Wohnungsmarkt mit Miet-Reihenhäusern für Pendler

PGIM, eine Tochtergesellschaft von Prudential Financial, wagt einen neuen Ansatz auf dem deutschen Wohnungsmarkt. Das Unternehmen plant, in Pendlerregionen nahe großer Städte Reihenhäuser zu errichten und langfristig zu vermieten. Damit betritt erstmals ein institutioneller Investor in nennenswertem Umfang den Markt für Einfamilienhäuser – ein Segment, das große Anleger bisher gemieden haben.

Bisher zögerten institutionelle Investoren, in deutsche Reihenhausprojekte zu investieren. PGIM will dies nun ändern, indem es auf langfristige Vermietung statt auf Weiterverkauf setzt. Die Häuser sollen in modularer Bauweise entstehen, mit Kosten von 1.900 bis 2.000 Euro pro Quadratmeter.

Die Mieten sind mit 17 bis 18 Euro pro Quadratmeter angesetzt, was monatliche Gesamtmieten von etwa 1.700 bis 1.800 Euro ergibt. Damit sollen die Wohnungen für Familien erschwinglich bleiben. Der Schritt kommt zu einer Zeit, in der Bauträger zunehmend Vorverkäufe benötigen, um Finanzierungen zu sichern – was institutionellen Investoren mit günstigeren Einstiegspreisen neue Chancen eröffnet.

PGIM sieht großes Potenzial in den Speckgürteln um Deutschlands Großstädte. Durch stabile Mietangebote will das Unternehmen eine Marktlücke schließen. Die Initiative könnte die Finanzierung und Vermietung von Reihenhäusern in Deutschland grundlegend verändern: Mit institutioneller Unterstützung dürften Bauträger leichter an Kredite kommen, während Familien Zugang zu bezahlbarem Wohnraum erhalten. Sollte das Modell Schule machen, könnten weitere Investoren in den Markt für Einfamilienhäuser einsteigen.

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