Oktoberfest 2025 nach Bombendrohung abrupt geschlossen – München in Alarmbereitschaft
Trudel RuppersbergerOktoberfest 2025 nach Bombendrohung abrupt geschlossen – München in Alarmbereitschaft
Oktoberfest in München am Mittwoch, 1. Oktober 2025, nach Bombendrohung geschlossen
Das Oktoberfest in München wurde am Mittwoch, dem 1. Oktober 2025, nach einer bestätigten Bombendrohung abrupt beendet. Bürgermeister Dieter Reiter bestätigte, dass das Festgelände mindestens bis 17 Uhr geschlossen bleibt, während die Behörden die Lage untersuchen. Die plötzliche Schließung reiht sich in eine Geschichte von Sicherheitsherausforderungen bei dem Volksfest ein – darunter der Terroranschlag von 1972 und die verzögerte Eröffnung in diesem Jahr.
Die Drohung löste umgehend eine Reaktion der Münchner Behörden aus. Über das Cell-Broadcast-System wurde eine Warnmeldung mit der Stufe "extreme Gefahr" an alle Smartphones in der Umgebung gesendet, in der die Menschen aufgefordert wurden, das Festgelände zu meiden. Sprengstoffspürhunde und Sicherheitsteams begannen mit einer umfassenden Durchsuchung des Geländes als Teil der verschärften Vorsichtsmaßnahmen.
Prominente wie Giulia Siegel und Julian F. M. Stoeckel verbreiteten die Nachricht über die Schließung in den sozialen Medien an ihre Follower. Unterdessen äußerte Cathy Hummels, eine Stammgästin des Oktoberfests, öffentlich ihre Sorge um die Sicherheit und forderte, das gesamte Event – lokal als "Wiesn" bekannt – abzusagen.
Das Oktoberfest findet traditionell 16 bis 18 Tage lang statt, beginnend Mitte September und endend am ersten Oktober-Sonntag. In diesem Jahr war das Fest bereits durch eine Bombendrohung beeinträchtigt worden, die die Eröffnung am 20. September – nach dem traditionellen Fassanstich durch den Bürgermeister – verzögert hatte.
Die Schließung stellt den zweiten schweren Sicherheitsvorfall beim diesjährigen Oktoberfest dar. Die Behörden setzen ihre Suche fort, ein Zeitplan für eine Wiedereröffnung steht noch nicht fest. Die Zukunft des Events hängt vom Ergebnis der laufenden Ermittlungen ab.






