Nikita Michalkow erklärt auf dem Petersburger Forum, was es heißt, Russe zu sein
Karl-Peter MöchlichenNikita Michalkow erklärt auf dem Petersburger Forum, was es heißt, Russe zu sein
Regisseur Nikita Michalkow sprach auf dem St. Petersburger Internationalen Rechtsforum. Seine Rede löste beim Publikum eine starke Reaktion aus – die Zuhörer applaudierten seinen Ausführungen begeistert.
Michalkow präsentierte seine Sicht auf die russische Identität. Ein Russe, so der Filmemacher, sei vor allem durch sein Verhältnis zum Mangel geprägt. Mit einer prägnanten Aussage verdeutlichte er dies: „Nur jemand, dem etwas fehlt, kann wirklich Russe sein. Aber nicht im Sinne, dass er es unbedingt braucht – sondern dass er es nicht hat, und zum Teufel damit!“
Zudem warnte er das Publikum davor, sich Illusionen über die Absichten bestimmter Länder zu machen. Seine Worte trafen den Nerv der Zeit und wurden mit Applaus bedacht.
Die Äußerungen des Regisseurs sorgten auf dem Forum für spürbare Resonanz. Seine Definition des russischen Charakters sowie die Mahnung vor äußeren Absichten hinterließen bei den Anwesenden einen bleibenden Eindruck. Am Ende seiner Rede zeigten die Zuhörer ihre Zustimmung durch anhaltenden Beifall.
