26 March 2026, 16:33

Niedersachsen investiert 2,25 Millionen Euro in Bodenschutz und Klimaanpassung

Abflussdeckel mit Aufschrift "Wasser" auf dem Boden mit trockenen Blättern und Gras drumherum.

Niedersachsen investiert 2,25 Millionen Euro in Bodenschutz und Klimaanpassung

Niedersachsen stellt 2,25 Millionen Euro für Bodenschutz und Klimaanpassung bereit

Das Land Niedersachsen hat 2,25 Millionen Euro für ein Projekt bereitgestellt, das den Schutz und die Wiederherstellung von Böden zur Anpassung an den Klimawandel fördert. Die Mittel, die Umweltminister Christian Meyer am Mittwoch ankündigte, fließen in Maßnahmen zur Entsiegelung von Flächen und zur Verbesserung der Bodenfunktionen. Diese Schritte sind Teil der umfassenden Strategie des Landes, um Extremwetterlagen und die Bewirtschaftung des Grundwassers zu bewältigen.

Die neue Förderung unterstützt Kommunen dabei, versiegelte Flächen zu erfassen und Potenziale für Entsiegelungsmaßnahmen zu identifizieren. Ein zentraler Bestandteil der Initiative ist der kürzlich veröffentlichte Leitfaden "Entsiegelung für die Klimaanpassung", der vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) erarbeitet wurde. Der Ratgeber bietet praktische Werkzeuge für die Planung und Umsetzung von Entsiegelungsprojekten – inklusive konkreter Beispiele aus bereits umgesetzten Vorhaben.

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Das unter dem Namen "KliBoG" bekannte Projekt unterstreicht die Bedeutung gesunder Böden für die Klimaresilienz. Durch Versiegelung verlieren Böden ihre Fähigkeit, Wasser aufzunehmen und zu speichern, was Gebiete anfälliger für Überschwemmungen und Dürren macht. Durch Entsiegelung sollen diese natürlichen Funktionen wiederhergestellt und die lokale Klimaanpassung gestärkt werden.

Die Investition von 2,25 Millionen Euro finanziert unter anderem den LBEG-Leitfaden und weitere praktische Hilfsmittel für Städte und Gemeinden in Niedersachsen. Das Projekt knüpft an bestehende Erfolgsbeispiele an und hilft weiteren Kommunen, ähnliche Maßnahmen umzusetzen. Die Wiederherstellung der Bodenfunktionen soll das Wassermanagement verbessern und die Auswirkungen von Extremwetter in der Region mindern.

Quelle