Neuwied fördert Gesundheitszugang für Migrant:innen mit neuem Infostand
Sami RöhrichtNeuwied fördert Gesundheitszugang für Migrant:innen mit neuem Infostand
Am Luisenplatz in Neuwied ist im Rahmen der Interkulturellen Wochen 2023 ein Informationsstand entstanden. Verantwortlich zeichnet die Arbeitsgruppe „Migration, Gesundheit und Pflege“, die Migrantinnen und Migranten den Zugang zu Gesundheits- und Pflegeangeboten erleichtern will. Oberbürgermeister Peter Jung stattete dem Stand einen Besuch ab, um seine Unterstützung für das Projekt zu bekunden.
Die Arbeitsgruppe wurde 2022 im Rahmen des Neuwieder Integrationskonzepts ins Leben gerufen und ist Teil der Taskforce „Soziales“. In ihr engagieren sich Vertreterinnen und Vertreter verschiedener lokaler Einrichtungen. Ihr Ziel: das deutsche Gesundheitssystem verständlich zu machen, die persönliche Gesundheitsvorsorge zu fördern und über Pflegeangebote für Zuwandernde aufzuklären.
Beim Stand präsentierte das Team Beratungsstellen und zusätzliche Hilfsangebote in der Region. Zudem stellte es eine mehrsprachige Linksammlung zu Gesundheitsthemen und Pflegefragen bereit. Die Initiatorinnen und Initiatoren beantworteten vor Ort direkt Fragen der Besucherinnen und Besucher – etwa zu migrationsspezifischen Gesundheitsfragen.
Oberbürgermeister Jung verwies in seinem Statement auf typische Hürden, mit denen Migrantinnen und Migranten in Neuwied konfrontiert sind. Besonders Sprachbarrieren und Informationslücken im Gesundheits- und Pflegebereich nannte er als zentrale Herausforderungen, denen sich die Initiative widmet.
Die Arbeitsgruppe bleibt weiterhin Ansprechpartnerin für Zuwandernde in Neuwied und bietet Orientierungshilfen zu wichtigen Gesundheits- und Pflegefragen an. Der Stand am Luisenplatz war ein weiterer Schritt, um die Gemeinschaft mit den vorhandenen Unterstützungsangeboten zu vernetzen.






